Lokales

Ereignisse forderten Team

Vom 29. November bis 1. Dezember hat sich das Landratsamt Esslingen aktiv an der gemeinsam von Bund und Ländern durchgeführten Katastrophenschutzübung "LÜKEX 2004" beteiligt.

ESSLINGEN Der Katastrophenschutzstab des Landratsamtes Esslingen nutzte die Gelegenheit, die Stabsarbeit zur Bewältigung von Krisensituationen zu üben. Die deutschlandweite Übungslage sah extreme Wettersituationen mit Windgeschwindigkeiten über 200 km/h, verbunden mit ungewöhnlich hohen Niederschlägen, die in Schnee übergingen, vor.

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Der Einsatzstab mit zehn Fachressorts wurde über die drei Übungstage mit immer neuen Ereignissen konfrontiert, die zu bewältigen waren. Die Übungsannahme gipfelte nach zahlreichen Straßensperrungen durch Windbruch, Hochwasseralarm, Schneeverwehungen in einem länger andauernden großflächigen Stromausfall, der sich auch nachhaltig auf die gesamte Wasserversorgung und Telekommunikation auswirkte.

Als Folge der extremen Wettersituationen wurden zusätzlich an verschiedenen Orten Schadensfälle vorgegeben. In verschiedenen Bundesländern wurden außerdem noch terroristische Anschläge eingespielt. Insgesamt probten an den drei Tagen, 75 Bedienstete des Landratsamts, der Polizei, der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks, des DRK für den Ernstfall. Um möglichst viele Beschäftigte in der Stabsarbeit zu schulen, wurden die Schichten täglich gewechselt.

Die Katastrophenschutzübung wurde begleitet von Joachim Gocz, ehemaliger Ausbilder an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal. Aus seiner Sicht wurde die Übung an allen drei Tagen erfolgreich und motiviert von den Fachbereichen abgearbeitet und durchgeführt.

pm