Lokales

Erfolg trotz Kälte und Regen

Tausende strömten gestern zum Tobelwasenfest in Weilheim

Auch bei der 28. Auflage des Tobelwasenfestes in Weilheim war die Anziehungskraft der Veranstaltung ungebrochen.

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Weilheim. Trotz der nasskalten Witterung hatten sich bereits zur Mittagszeit eine Vielzahl von Besuchern aus nah und fern im Industriegebiet Tobelwasen eingefunden, um sich bei den insgesamt elf ausstellenden Betrieben über die aktuellen Neuigkeiten zu informieren und das ein oder andere Schnäppchen zu machen. „Zwar ist durch die Kälte weniger los, doch die Stimmung ist gut. In der Regel kommen 3 000 bis 4 000 Besucher, heute werden es wohl rund 3 000 werden“, schätzte Carmen Müller von der Firma Gemini.

Während sich die Erwachsenen informieren ließen oder die zahlreich angebotenen Leckereien verkosteten, konnten die Kinder bei der Tobelwasenolympiade tolle Preise gewinnen. An jedem Stand mussten sie dazu kleine Aufgaben lösen und konnten dann ihre Punkte bei den Betreuerinnen des Waldkindergartens Weilheim, der die Kinder auch mit zwei Stücken im Kasperletheater unterhielt, gegen einen Sachpreis einlösen. Für Unterhaltung sorgte die Guggenmusikgruppe „Spitzboom Dengler“, die den gesamten Tag über auf dem gesamten Tobelwasengelände musizierte.

Zur Nachmittagszeit strömten die Besucher von außerhalb und aus den Bewirtungsbereichen. So füllten sich die Straßen und Ausstellungsräume der Geschäfte zusehends. „Wir sind mit dem Zulauf zufrieden“, sagte Markus Strohmaier vom Autoservice Polzer, der auf seinem Hof ein Monkeykarussell aufgebaut hatte. Die Besucher kämen nicht nur, um sich zu informieren, viele hätten bereits konkrete Angebote verlangt, freute er sich.

Nicht nur die Aussteller waren zufrieden. Auch Rudolf Mrazek, der mit seiner Frau und guten Freunden zum Tobelwasenfest gekommen war, wollte sich nach dem Mittagessen auf den Weg durch die Ausstellung machen. „Wir treffen hier immer viele nette Leute“, sagte er. Gute Stimmung herrschte auch bei Schreiner Sascha Faustmann. „Wir haben gerade so viele Besucher, dass wir uns intensiv um alle kümmern können“. Michael Kauder vom AOK-Kundencenter Kirchheim hätte sich hingegen mehr Gäste gewünscht. „Es könnte mehr los sein“.