Lokales

"Erfolgreiche Zusammenarbeit"

Die Beschlüsse der Refinanzierungsvereinbarung zur Fortführung der S 1 von Plochingen nach Kirchheim im Regionalparlament, im Kreistag und in den Gemeinderäten haben der stellvertretende Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Verbands Region Stuttgart, Peter Alderath, sowie der Chef der CDU-Fraktion im Kreistag, Gerhard Schneider, begrüßt.

KREIS ESSLINGEN Beide Politiker heben darauf ab, dass mit diesem Beschluss der Beweis erbracht wurde, dass eine Zusammenarbeit zwischen Region und Landkreis sowie der kommunalen Ebene "bei gutem Willen duchaus machbar" ist. Insofern erwarten beide auch in absehbarer Zeit eine Einigung zwischen den Landkreisen und der Region in Fragen der Finanzierung des ÖPNV.

Anzeige

So sieht es auch Bürgermeister Sieghard Friz aus Unterensingen, dessen Gemeinde an der Finanzierung der S-Bahn beteiligt ist. "Die hier gefundene gemeinsame Lösung könnte ein Modell für andere Vorhaben werden."

Regionalrat Peter Alderath und Gerhard Schneider heben in einer Pressemitteilung noch einmal die Vorteile des "Grünen S" für die Raumschaft Wendlingen/Kirchheim hervor: Anbindung an das leistungsstarke Verkehrssystem der Metropolregion; umsteigefreie Verbindungen ab Kirchheim in die Arbeitsplatz- und Bildungsschwerpunkte Esslingen und Daimler-Chrysler in Untertürkheim; Aufwertung des örtlichen Bauflächen- und Gewerbeflächenangebots, auch an der Peripherie der S-Bahn; Standort- und Marketingvorteile; Ausweitung des Verkehrsangebots, insbesondere außerhalb der Hauptverkehrszeiten beziehungsweise am Wochenende; Reduzierung der Lärm- und Schadstoffbelastung durch laufruhige, emissionsarme Elektrotriebwagen. Die Kommunen und der Landkreis haben überdies für ihren Anteil von 7,8 Millionen Euro Planungssicherheit, denn der Anteil der Raumschaft wird auf der Grundlage des GVFG-Anteils festgeschrieben.

Die CDU-Politiker bewerten positiv, dass der Esslinger Kreistag und die Region an dem gemeinsamen Ziel festhalten, auch die "Kleine Teckbahn" zu modernisieren. Erfreulich sei ebenfalls, dass eine mögliche Reaktivierung der still gelegten Schienenstrecke zwischen Kirchheim und Weilheim Eingang in die Finanzierungsvereinbarung gefunden habe.

pm