Lokales

Erfolgreiches Tun zweier Urgesteine

WEILHEIM Karl-Hans Gomringer trat ab (als Abteilungsleiter), Siegfried Lehmann trat ab (als Jugendleiter): Bei der Hauptversammlung der Handballabteilung des TSV Weilheim kam es nach über zwei Jahrzehnten Wirkens zweier "Urgesteine" zu einschneidenden Veränderungen.

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Viele kennen es nicht anders: Der Weilheimer Abteilungsleiter heißt Gomringer und der Jugendleiter Lehmann. Beide Gallionsfiguren prägten in den vergangenen zwei Jahrzehnten den Handballsport des TSV Weilheim. Unter der Führung Gomringers entwickelte sich die Abteilung von 200 Mitgliedern auf derzeit über 450 Mitglieder. Zahlreiche Erfolge konnten während seiner Amtszeit verbucht werden: Die C-Jugend wurde '82 württembergischer Vizemeister, die AH '85 gar württembergischer Meister. Hervorzuheben ist der Durchmarsch der ersten Herrenmannschaft von der Bezirks- in die Verbandsliga in den Jahren 1985 bis 1987. Bei den folgenden zwei Abstiegen war Gomringer, wie er betonte, "nicht Abteilungsleiter". Er kam zurück, damit auch der sportliche Erfolg unter der Limburg. Nun waren es die Damen, die zu Beginn der 90er-Jahre für Furore sorgten. Ein Höhepunkt seiner Ägide war das Jahr 1997 mit der Feier zum 50. Bestehen der Handballabteilung. In diesem Jahr holte die erste Herrenmannschaft den Meistertitel der Bezirksliga. Dem Abstieg, diesmal mit Gomringer, folgte die umgehende Rückkehr in die Landesliga. Das Beste freilich: Nie gab es unter Gomringer Finanzprobleme.

Nun übergaben die zwei Weilheimer Handball-Protagonisten Gomringer (nach 24 Jahren) und Lehmann (nach 29 Jahren) eine intakte Abteilung an ihre Nachfolger. Zu früh für das eine oder andere Mitglied beispielsweise für Hans-Peter Randschau. "Es ist, wie wenn sich zwei ein Jahr vor der Silberhochzeit scheiden lassen", sagte der.

pm