Lokales

Erster Tag der Kinderhospizarbeit

KIRCHHEIM Heute findet auf Initiative des Deutschen Kinderhospizvereins zum ersten Mal der "Tag der Kinderhospizarbeit" statt. Der Kirchheimer CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Hennrich sieht darin eine gute Möglichkeit, das Thema Tod und Sterben aus dem Tabubereich herauszuholen.

Anzeige

Seit der Gründung des Kinderhospizvereins am 10. Februar 1990 habe sich erfreulicherweise sehr viel in der Kinderhospizarbeit getan. Der Kirchheimer Abgeordnete, der stellvertretendes Mitglied im Gesundheitsausschuss ist, würdigt die Leistung der Kinderhospize: "Heute können in Kinderhospizen Eltern von lebensverkürzend kranken Kindern fachliche Unterstützung, konkrete Hilfe und Entlastung in der Kinderpflege bekommen."

Auch in der Region gebe es großes Engagement in diesem Bereich: "Der häusliche Kinderhospizdienst in Kirchheim, der von der katholischen Gesamtkirchengemeinde sowie den Maltesern getragen wird, ist für seine Arbeit vor eineinhalb Jahren mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichnet worden", hebt er anerkennend hervor. Neben der ideellen sei aber auch die finanzielle Unterstützung unerlässlich. Insofern begrüßt Hennrich die von der Kinderhospizarbeit geplante Initiative, eine Stiftung ins Leben zu rufen.

Mehr zum Tag der Kinderhospizarbeit erfahren Interessierte auf den Homepages www.deutscher-kinderhospizverein.de und www.kinderhospizdienst.de.

pm