Lokales

Es geht ums Image

Es ist noch nicht zu spät in Jesingen: Mühlenbesitzer und Stadtverwaltung werden einen Weg zur ge-

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IRENE STRIFLER

meinschaftlichen Planung des Mühlplatzes finden. Ortschaftsrat und Stadträte haben rechtzeitig die Weichen gestellt, indem sie die enge Kooperation zwangsverordneten.

Doch die Debatte im Technischen Ausschuss hatte letztlich nicht (nur) gestalterische Fragen zum Inhalt. Es war starker Tobak, was da zur Sprache kam. Aus gegensätzlichen politischen Lagern erklang in völliger Übereinstimmung der massive Vorwurf, ausdehnungswillige Unternehmen bekämen in Kirchheim nicht einfach die helfende Hand gereicht, sondern sie hätten mit bürokratischen Hürden zu kämpfen.

Das lässt aufhorchen. Schließlich hat sich die Stadt auf die Fahnen geschrieben, das hässliche Etikett der Firmen- und Unternehmerfeindlichkeit loszuwerden. Daran wird seit geraumer Zeit intensiv gearbeitet. Auch der Gemeinderat ist daher geradezu in der Pflicht, Wirtschaftsförderung in der täglichen Arbeit einzufordern.

Im Fall Jesingen geht es nicht darum, wie der Mühlplatz letztlich aussehen wird. Es geht ums Image der Stadt.