Lokales

EVF schließt Wasser an

Auf Häuslesbauer kommt in Owen in absehbarer Zeit eine Veränderung zu, wenn es um den Wasserhausanschluss geht: Seither konnte jeder den Anschluss auf seinem Grundstück selbst verlegen oder verlegen lassen. Wegen der Qualitätssicherung soll dafür künftig ausschließlich die EVF zuständig sein.

ANDREAS VOLZOWEN Die technische Seite der Owener Wasserversorgung ist Sache der Energieversorgung Filstal (EVF). Auf ihren Antrag hin hat sich der Gemeinderat jetzt mit der Frage befasst, ob die EVF bei den Wasserhausanschlüssen künftig eine Art Monopolstellung bekommen soll. Das Unternehmen würde die Anschlüsse entweder selbst verlegen oder aber Fachfirmen damit beauftragen.

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Der Vorteil, den sich die Stadt davon verspricht, besteht darin, dass die Arbeiten in gleichbleibender Qualität ausgeführt werden könnten.Einen möglichen Nachteil, der sich durch die Neuregelung für die Grundstücksbesitzer ergäbe, nannte Bürgermeister Siegfried Roser: "Sie könnten nicht mehr durch Eigenleistung sparen."

Am Ende einigte sich das Owener Ratsgremium auf folgende Kompromisslösung: Den Bauherren bleibt es freigestellt, ob sie beim Tiefbau selbst Hand anlegen und somit durch eigenes Graben weiterhin Geld einsparen wollen oder ob sie diese Arbeiten ebenfalls vergeben an wen auch immer. Die EVF solle dann aber zwingend die Leitungen zusammenschrauben und ordnungsgemäß in Sand betten.

Auf einen weiteren denkbaren Nachteil für die Häuslesbauer verwies Siegfried Roser am Ende der Debatte: "Die EVF macht das aber unter der Woche nicht am Samstag."