Lokales

Fachwissen als Basis für den Erfolg

"Ein Meister muss wie ein Sportler stets sein Bestes geben. Sein Fachwissen ist entscheidend für den beruflichen Erfolg. Darüber hinaus sind Meister gefordert, ihre Bildung und ihre Persönlichkeit am Arbeitsplatz einzubringen", gab Schulleiter Erich Zeh den jungen Landmaschinenmechaniker-Meistern mit auf den Weg.

KIRCHHEIM Der Leiter der Max-Eyth-Schule betonte, nun komme es darauf an, sich am Arbeitsplatz zu engagieren, denn die Leistungsfähigkeitder Wirtschaft und der Wohlstand des Landes hängen von der Leistung der Arbeitnehmer ab.

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"Ihre Ausbildung ist breit angelegt, nicht nur in der Fachtheorie, sondern auch in der Fachpraxis, im Labor und im Schulraum", verwies Manfred Maier auf die Inhalte. Der Fachleiter der Meisterschule: "Bei der Begrüßung wurden Sie aufgefordert, ein Team zu werden. Dies ist Ihnen gelungen, Sie haben die Prüfung gemeinsam gut gemeistert." Neben dem Fachunterricht mit Gebieten wie Motortechnik, Werkstofftechnologie, Elektronik und Betriebsmanagement hob Maier die Bedeutung der Projektarbeiten hervor.

"Des Weiteren haben Sie als Meisterprüfungsprojekt einen beispielhaften Kundenauftrag abgewickelt. Hergestellt werden sollte ein Hilfsgerät zum Starten einer Motorsense. Ihr Aufgabengebiet umfasste Kalkulation, Kundenangebot, Konstruktion, Materialbe-schaffung und Herstellung", so der Fachlehrer. Helmut Körritzer erinnerte im Namen der Prüfungskommission an die "Klippen", die die Prüflinge zu umschiffen hatten. "Mit der Entscheidung für den praktischen Teil der Meisterprüfung, die Herstellung einer Starthilfe für Motorsensen, hat sich die Prüfungskommission ein ungewöhnliches Thema gesetzt. Wie die Geräte zeigen, haben Sie die Aufgabe kreativ und engagiert in Angriff genommen."

"Es war für Sie bestimmt nicht leicht, aus der täglichen Arbeit auszuscheren, sich Bücher und Hefte unter den Arm zu klemmen und in Richtung Max-Eyth-Schule zu marschieren", gab Kurt Neuscheler zu bedenken. Der Landesinnungsmeister des Landmaschinenmechanikerhandwerks Baden-Württemberg überbrachte Glückwünsche zum Bestehen der Meisterprüfung. Allerdings gab er zu bedenken: "Nur wer sich trotz beruflicher Qualifikationständig weiterbildet, kommt in unserer schnelllebigen Zeit auch weiter."

Unter den Absolventen aus dem Verbreitungsgebiet des Teckboten erhielt Rainer Hitzer aus Kirchheim eine Belobigung.

gr