Lokales

"Fahr mal hin": Kirchheim im "Dritten"

Nicht nur live ist Kirchheim sehenswert, auch im TV. Die Fachwerkstadt am Fuße der Teck wird, gemeinsam mit der Nachbarstadt Nürtingen, gleich zweimal zum Fernsehstar: Am morgigen Samstag und am kommenden Dienstag im "Dritten".

KIRCHHEIM Am Dienstag, 17. Januar, wird Kirchheim als beliebte Einkaufsstadt mit Fachwerkpracht im dritten Programm des Südwestrundfunks in der Sendung "Fahr mal hin" ab 22 Uhr vorgestellt. Ein Gang durch die historische Altstadt führt vorbei an der Martinskirche mit dem Bild der "Schwäbischen Mona Lisa", am Renaissance-Schloss und am Fachwerk-Rathaus, von dessen Turm jeden Samstag ein Posaunenquartett bläst.

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Im Geburtshaus des Kirchheimer Ingenieurs und Schriftstellers Max Eyth erfährt man viel über dieses Multitalent, das vor 100 Jahren gestorben ist. Eyth war maßgeblich an der Entwicklung des Dampf-Pfluges beteiligt. Fans dieses alten Gefährts haben für den Fernsehfilm extra einen seltenen Oldtimer unter Dampf gesetzt.

Bereits am morgigen Samstag, 14. Januar, gibt's ebenfalls im dritten Programm im Kultur-Cafe ab 18.15 Uhr kurze Kirchheim-Tipps. Beim Fernseh-Quiz lockt für die Gewinner ein Kirchheimer Kuschelwochenende.

Die Neckarstadt Nürtingen liegt zwischen Wäldern und obstreichen Wiesen. Sie sieht sich augenzwinkernd als die "Stadt auf den sieben Hügeln". Das ehemalige Textilstädtchen ist unter anderem eine beachtliche Schulstadt geworden. Schon Hölderlin büffelte hier in der Lateinschule.

Auch der Schriftsteller und Kinderbuchautor Peter Härtling verbindet mit Nürtingen die Erinnerung ans Gymnasium und an die ersten Jahre als Zeitungs-Journalist. Unter anderem begleitet der Film Härtling in die Kunstsammlung seines verstorbenen Freundes, des Nürtinger Malers und Bildhauers Fritz Ruoff.

Richtung Schwäbische Alb laden vor allem die Ruine Hohenneuffen und die Burg Teck zu Ausflügen ein. In Owen stellt ein Obstbaumeister unter Beweis, dass man aus Weizen nicht nur Mehl, sondern auch "schwäbischen Whiskey" machen kann.

pm