Lokales

Fallstricke bei der Wahl

– Zu wählen sind 32 Mitglieder des Kirchheimer Gemeinderats, und zwar 27 Vertreter für die Kernstadt Kirchheim sowie drei Vertreter für Jesin­gen und zwei für Nabern (Stichwort Unechte Teilortswahl, siehe Hauptartikel). Der Wähler darf somit höchstens 32 Stimmen vergeben.

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Auf allen Parteilisten bis auf Bündnis 90/Grüne und FDP/KiBü sind für die Teilorte Jesingen und Nabern jedoch mehr Kandidaten nominiert, als tatsächlich gewählt werden können. Die Konsequenz: Gibt man einen Stimmzettel unverändert ab, dann erhält jeder auf dem Stimmzettel aufgeführte Bewerber eine Stimme – höchstens jedoch so viele Bewerber in der Reihenfolge von oben, wie jeweils für den Wohnbezirk zu wählen sind. Das heißt: Hat eine Partei für Nabern drei anstatt zwei Kandidaten auf der Liste, dann erhält der Bewerber auf dem letzten Listenplatz keine Stimme. Wer verhindern möchte, dass der „Letzte“ leer ausgeht, muss alle Stimmen aktiv verteilen.

– Die Stimmabgabe für Jesingen und Nabern ist ungültig, wenn mehr Bewerbern Stimmen gegeben werden, als zu wählen sind (das heißt in Jesingen höchstens drei und in Nabern höchstens zwei)

– Die Stimmabgabe insgesamt ist dann ungültig, wenn der Wähler insgesamt mehr als 32 Stimmen abgibt.

– Für die Europawahlstimmzettel gibt es keine Briefumschläge. Die Stimmzettel müssen im Wahllokal gefaltet und in die Urne geworfen werden.

– Obwohl auf allen Stimmzetteln auch Kandidaten für die Wohnbezirke Jesingen und Nabern aufgeführt sind, gibt es die Möglichkeit, die Stimmen nur auf die Kirchheimer Kandidaten zu verteilen.