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Familien unterstützen

KIRCHHEIM Eine bedarfsgerechte, flächendeckende und qualitativ hochwertige Versorgung sei ein wichtiger Beitrag zur Unterstützung der Familien. Der Wohnort eines Kindes dürfe nicht entscheidend dafür sein, ob ihm alle Chancen für Betreuung, Erziehung und Bildung gegeben werden.

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Die Frauenunion verweist auf eine Repräsentativbefragung des Instituts für Demoskopie Allensbach, nach der 62 Prozent der Französinnen, aber nur 22 Prozent der deutschen Frauen den Eindruck haben, dass sich Familie und Beruf alles in allem gut miteinander vereinbaren lassen. "Nur durch ein stärkeres Engagement vonseiten des Staates, aber auch vonseiten der Wirtschaft kann die tatsächliche Wahlfreiheit für die Eltern verwirklicht werden. Eltern müssen die Freiheit haben, zu entscheiden, ob sie ihr Kind selbst betreuen, eine institutionelle Betreuungseinrichtung wie die Kinderkrippe oder eine familienähnliche Betreuungsform wie die Kindertagespflege wählen", betont die Kreisvorsitzende der Frauenunion.

Weiter meint sie: "Der Muttertag ist alljährlich ein willkommener Anlass, die Erziehungsleistung der Mütter, aber auch aller aktiven Väter, in den Blickpunkt zu rücken und Dank zu sagen. Mit dem Ausbau und der Qualitätssteigerung öffentlicher Betreuungs- und Bildungseinrichtungen müssen wir jungen Menschen die Gewissheit geben, dass sie bei der Kinderbetreuung auf eine verlässliche Hilfestellung bauen können. Sie dürfen bei der Gründung einer Familie nicht alleine dastehen."

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