Lokales

Faten Mukarker berichtet aus Palästina

KIRCHHEIM Auf Einladung mehrerer Gruppen der Zukunftswerkstatt Kirchheim berichtet die christliche Palästinenserin Faten Mukarker am Mittwoch, 26. Oktober, um 20 Uhr in Kirchheim im Gemeindehaus Sankt Ulrich, Lindachallee, über die gegenwärtige Situation im israelisch-palästinensischen Krisengebiet. Faten Mukarker lebt mit ihrer Familie in Beit Jala, einem Nachbarort von Bethlehem. Aufgewachsen in Deutschland, kehrte sie als junge Frau nach Palästina zurück und durchlebte dort später mit ihrer Familie und Kindern die Schrecken der ersten und zweiten Intifada.

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Das Treffen von Abu Abbas und Ariel Scharon in Scharm el Scheich am 8. Februar 2005 weckt nun die große Hoffnung, dass es endlich zu einer Einigung, zu einer friedlichen Lösung im Nahen Osten kommt, durch die beide Völker, Palästinenser und Israelis, jedes für sich und doch miteinander in Frieden leben können. Es weckt die Hoffnung, dass in Palästina Ausgangssperren, schikanöse Grenzkontrollen, Wasserrationierung und dergleichen bald der Vergangenheit angehören. Doch vorerst steht die Mauer und belastet das Leben der Palästinenser.

Zur Veranstaltung laden die folgenden Gruppen ein: Amnesty International Kirchheim, Arbeitskreis Asyl Kirchheim, Bündnis 90/Die Grünen OV Kirchheim, Deutsche Friedensgesellschaft Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Neckar-Fils, Familienbildungsstätte Kirchheim Friedensinitiative Kirchheim (FINK), GEW Kreisverband Esslingen-Nürtingen, Pax-Christi Kirchheim.

pm