Lokales

FDP /KIBÜ: „Zu oft in Sackgassen“

Kirchheim. Der Plan für das kommende Haushaltsjahr gehe „im Großen und Ganzen in Ordnung“, schlug Albert Kahle für die FDP / KIBÜ zunächst versöhnliche Töne an, kritisierte dann jedoch vor allem mit Blick auf die Schulpolitik seine Ratskollegen und die Verwaltung: „Wir hadern mit einem wenig weitblickenden Gesamtkonzept und den damit verbundenen Standortentscheidungen. Viel zu schnell verrennen wir uns in Sackgassen, aus denen wir dann unter dem gegebenen Zeitdruck nicht mehr herauskommen.“ Als Beispiel nannte er die Campus-Lösung, die aus Sicht von FDP/KIBÜ für das Freihof-Areal besser gewesen wäre. Immerhin habe der „lobenswerte Tritt auf die Notbremse“ bei der Freihof-Realschule etwa zwei Millionen Kostenersparnis beim Bau beschert. – Eine Kostendämpfung, die sich die FDP/­KIBÜ auch für alle anderen Vorhaben wünsche.

Erfreulich sei, dass die Verwaltung keine Erhöhung der Gewerbesteuer anstrebe. Die Entwicklung der Verschuldung sehe allerdings nur auf den ersten Blick positiv aus, denn eine Entnahme aus der Rücklage stehe einer Neuverschuldung nicht nach. Gar nicht ins Konzept passt der FDP/KIBÜ die Personalsteigerung von über drei Prozent. Kahle forderte „intelligente Personaleinsatzplanung“, die Zuwächse unterm Strich vermeiden solle. ist/Fotos: Jacques

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