Lokales

Feier-Stress für die Wasserballer des VfL Kirchheim

Bereits im vorletzten Saisonspiel haben die Wasserballer des VfL Kirchheim vor heimischem Publikum mit einem 8:3-Sieg gegen den TSV Zuffenhausen die Meisterschaft und somit den Aufstieg in die Verbandsliga klargemacht.

KIRCHHEIM Nur drei Tage nach dem Spiel gegen den TSV Zuffenhausen und der Kräfte zehrenden Meisterfeier trafen die Kirchheimer auf Erzrivale Esslingen. Da die Kirchheimer die Meisterschaft bereits geholt hatten, reisten sie gelassen zum Spiel nach Esslingen, um die Kräfte für das Pokalendspiel am darauffolgendem Tag zu sparen. Nachdem bereits das erste Viertel mit 4:1 verloren wurde, war entgültig klar, dass die Mannschaft des VfL nicht auf Sieg spielen würde, sondern dieses Spiel als Trainingsspiel nutzen würde.

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Im Finale des Bezirkspokals traf der VfL auf den SC Möhringen. In den ersten zwei Vierteln wirkten die Kirchheimer nicht so souverän, wie während des Saisonverlaufs weder die Abwehr noch der Angriff konnte überzeugen. Das erste Viertel ging mit 0:2 und das zweite Viertel ging mit 0:1 verloren. Zu diesem Zeitpunkt zweifelten einige Kirchheimer bereits am Pokalsieg.

In seiner Halbzeitansprache motivierte VfL-Trainer Peter Funke seine Mannschaft, nicht aufzugeben. Die Ansprache und die Einwechslung von Axel Eckert brachten die Wende. Am Ende des dritten Viertels hatte der VfL nach Toren gleichgezogen (3:3).

Im letzten Viertel setzten die Kirchheimer ihre Drangphase fort und erhöhten auf 6:3. Mit zunehmender Anstrengung des VfL schwanden auch die Nerven. Durch die zunehmende Hektik im Kirchheimer Team konnte der Gegner nochmals auf 6:5 herankommen. Das Fehlen von Stammtorwart Christoph Süss spielte hierbei eine wichtige Rolle. Insgeheim rechnete man schon mit einer Verlängerung, aber der Schlusspfiff brachte die Erlösung.

Bei der anschließenden Siegerehrung nahm Mannschaftskapitän Manuel Gonser den Wanderpokal entgegen und eröffnete die die ganze Nacht dauernde Siegesfeier.

ugo