Lokales

Fidele PflastermalerDie fidelen Pflastermaler ...

Fidele PflastermalerDie fidelen Pflastermaler haben Kirchheim um eine weitere Attraktion bereichert: Mit Hilfe einer Menge weißer Farbe ziert nun ein Radfahrer-Schutzstreifen den westlichen Teil der Schöllkopfstraße. Wo bisher vor allem Schüler der beiden Kreisberufsschulen parkten, machen nun Halteverbotsschilder deutlich, dass die PS-Boliden den Drahteseln weichen müssen.

Anzeige

Dabei hätten die meisten Radfahrer auf dieses Kunstwerk sicherlich gut verzichten können: Auf dem direkt daneben liegenden, gut ausgebauten Gehweg fährt es sich vielleicht nur halb so schön, dafür aber umso sicherer als neben all dem Schwerverkehr auf der Schöllkopfstraße. Zudem sind die Parkplatzkapazitäten der beiden Berufsschulen erschöpft und auch nicht erweiterungsfähig oder hätten die Pflastermaler gleich noch mit ein paar Pinselstrichen Parkplätze auf dem Schulhof einzeichnen sollen?

Eigentlich schade, wenn man bedenkt, dass beide Schulen mit großem Aufwand in den letzten Jahren Ausbildungsgänge eingerichtet und ausgebaut haben, die sie auch über die Kreisgrenzen hinaus attraktiv machen. Doch halt! Wie gut, dass Kirchheim ein so gut funktionierendes Parkleitsystem hat. Noch ein paar vielleicht bunte? Striche und Schilder mehr, und schon können auf den beleuchteten und asphaltierten Äckern im Kruichling neue Parkplätze entstehen. Wahrhaftig ein Schildbürgerstreich. Thilo Rose Kirchheim, In der Warth

Parkplätze mussten weichenAls durchaus gelungen kann man die neue Radwegverlängerung in der Kirchheimer Schöllkopfstrasse bezeichnen. Vor allem wenn man die Fahrzeuglenker sieht bei Begegnungsverkehr ohne Mittelstreifen.

Schon heute bin ich gespannt auf die Reaktion der Berufsschüler der Max-Eyth-Schule nach den Sommerferien, wenn sie feststellen, dass ihnen durch diese Maßnahme ein paar Dutzend Parkplätze zum Abstellen Ihrer Fahrzeuge abhanden gekommen sind. Klaus Molter Kirchheim, Spitzwegstrasse

Die Redaktion nimmt eine sachliche Leserzuschrift, die sich auf eine Veröffentlichung in unserer Zeitung bezieht, gerne entgegen. Sie übernimmt dafür aber nur die presserechtliche Verantwortung und behält sich in jedem Fall Kürzungen vor. Leider können handschriftliche Manuskripte nicht berücksichtigt werden. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht.