Lokales

Flutkatastrophe: Esslinger Hilfsangebot

ESSLINGEN Landrat Heinz Eininger hat dem Arbeitsstab Humanitäre Hilfe beim Auswärtigen Amt angeboten, ein Bauprojekt in einem Gebiet in Asien zu betreuen, das von der Flutkatastrophe betroffen ist. Gedacht ist dabei an ein gemeinsames Hilfsprojekt mit Fachleuten und qualifizierten Schülern der Nürtinger Philipp-Matthäus-Hahn-Schule, deren Träger der Landkreis Esslingen ist. Vor Ort könne "eine schulische Einrichtung oder Ähnliches" wieder hergestellt beziehungsweise neu errichtet werden, heißt es in dem Schreiben an das Auswärtige Amt.

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Die Philipp-Matthäus-Hahn-Schule sei auf Bauberufe spezialisiert und arbeite im Rahmen partnerschaftlicher Beziehungen kontinuierlich an Bauprojekten in Israel und Polen mit. Außerdem verweist Landrat Eininger auf die Partnerschaft zur Handwerkerschule in Wamba Luadi in der Demokratischen Republik Kongo. Seit Jahren stelle die Philipp-Matthäus-Hahn-Schule spezielle tropentaugliche Werkzeuge her und stelle diese auch der Schule in Afrika zur Verfügung.

Der mögliche Beitrag des Landkreises Esslingen für die Notregionen solle "das persönliche Engagement vor allem junger Menschen als Solidaritätsbekundung" sein. Voraussetzung dafür ist, dass der Arbeitsstab Humanitäre Hilfe eine solche Kooperation für denkbar und wünschenswert hält.

tb