Lokales

Förderung für die Linde

Das Jugendhaus Linde in Kirchheim erhält vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Fördermittel für den Umbau zum Mehrgenerationenhaus. Diese Mitteilung machte der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Hennrich Landrat Heinz Eininger und dem Geschäftsführer des Kreisjugendrings Kurt Spätling.

KIRCHHEIM Im Landkreis werden mit der Linde und dem Bürgerhaus Pliensauvorstadt in Esslingen zwei Mehrgenerationenhäuser gefördert. Die Förderung beträgt über fünf Jahre jährlich 40 000 Euro. Hennrich dankt in diesem Zusammenhang seinem Esslinger Kollegen Markus Grübel, der gemeinsam mit ihm viele Gespräche zur Unterstützung des Kirchheimer Anliegens geführt hat. Grübel konnte dabei als Mitglied im federführenden Familienausschuss wertvolle Unterstützung leisten. Dem Geschäftsführer des Kreisjugendrings, Kurt Spätling, gratulierte er zu diesem großem Erfolg, da es nur in ganz wenigen Landkreisen zwei geförderte Projekte dieser Art gebe.

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Hennrich: "Die konzeptionelle Vorarbeit des Kreisjugendrings war ausgezeichnet. Sie erfährt nun den verdienten Lohn. Mehrgenerationenräume eröffnen Räume, die den Zusammenhalt der Generationen festigen". Mit veränderten Familienstrukturen schwänden selbstverständliche Begegnungen der Generationen, die Weitergabe von Erziehungswissen und Alltagskompetenzen gingen verloren, aber auch Erfahrung und Hilfe der älteren Generation für die mittlere und jüngere Generation blieben oft ungenutzt. Ziel sei es, Mehrgenerationenhäuser als Drehscheiben für Dienstleistungen zu etablieren, die Menschen verschiedenen Alters brauchen. So entstehe ein generationenübergreifendes Netzwerk, in das sich jeder mitseinen Fähigkeiten einbringen könne. An diesem bunten Marktplatz von Dienstleistungen beteiligen sich Schulen, Vereine, Bibliotheken, Feuerwehren und andere kommunale Einrichtungen. Darüber hinaus soll ein Mehrgenerationenhaus mit örtlichen Unternehmen zusammenarbeiten.

pm