Lokales

Förderverein blickt über den Tellerrand

KIRCHHEIM Einmal im Jahr verlassen die Mitglieder des Fördervereins des Freilichtmuseums Beuren den Schatten des eigenen Kirchturms und gehen auf Besichtigungstour in andere Freilichtmuseen. Nachdem die Einrichtungen Baden-Württembergs bereits besucht wurden, ging es für 42 Fördervereinsmitglieder dieses Mal auf Studienfahrt in das schweizerische Freilichtmuseum Ballenberg bei Brienz im Berner Oberland.

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Anders als in Deutschland gibt es in der Schweiz nur ein zentrales Freilichtmuseum. Auf einer Fläche von 66 Hektar stehen rund 100 ländliche Gebäude aus der ganzen Schweiz. Jeder Kanton hat im Museum ein eigenes kleines Dorf. Träger des Schweizer Freilichtmuseums Ballenberg ist eine Stiftung. Fünf Fördervereine engagieren sich für das Museum. Der Ab- und Wiederaufbau von Gebäuden wird je zu einem Drittel von der Stiftung, von der Standortgemeinde des Hauses und vom Kanton finanziert. Rund 230 000 Gäste kommen pro Saison. Ausführlich besichtigt wurden mehrere herrschaftliche Höfe, ein Taglöhnerhaus sowie ein Ausgedinghaus, in der Schweiz Stöckli genannt.

pm