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Nach dem gelungenen Auftakt bei den diesjährigen deutschen Meisterschaften in München mit dem dritten Platz mit der olympischen Schnellfeuerpistole (wir berichteten), haben die Sportpistolenschützen des TSV Ötlingen gute Aussichten auf weitere Topplatzierungen im weiteren Verlauf der Meisterschaften.

MÜNCHEN Bevor der Gewinn der Bronzemedaille bejubelt werden konnte, musste erst noch einiger Angstschweiß vergossen werden. Lagen die drei Schützen des TSVÖ nach dem ersten Durchgang in dieser Disziplin noch auf Plätzen, die eine Finalteilnahme in der Einzelwertung ermöglicht hätten, so fanden sie sich nach Ende des Wettbewerbs auf Plätzen hinter der Finalteilnahme wieder. Andreas Rieke belegte mit 565 Ringen den elften Platz, Stefan Scharpf landete mit 564 Ringen auf Platz zwölf, während Markus Geipel mit 559 Ringen auf Platz 16 den Wettkampf beendete. Diese gute Leistung der Ötlinger reichte aus, um in der Mannschaftswertung mit insgesamt 1688 Ringen die Bronzemedaille zu gewinnen.

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Wie so oft in den vergangenen Jahren konnten sich die Rübholzschützen mit 30 Ringen Vorsprung den Großteil der Konkurrenz vom Leibe halten. Nur die Mannschaften aus Gera und Dietzenbach, gespickt mit Nationalmannschaftsschützen, waren nicht zu schlagen. Die mit Ralf Schumann, Thomas Müller und Klaus Dieter Schmidt angetretenen Schützen aus Gera sicherten sich den Mannschaftssieg mit der neuen deutschen Rekordleistung von 1727 Ringen. Dietzenbach mit den Spangenberg-Brüdern Mario und Marco und Marcel Goelden errangen mit 1712 Ringen Silber.

In der Einzelwertung dieses Wettbewerbs trumpfte Ralf Schumann mit insgesamt 786,4 Ringen erneut auf und bewies ein weiteres Mal seine Weltklasse. Martin Behrendt aus Wittenberg belegte mit 779,7 Ringen Platz zwei vor Dirk Heinen aus Dietzenbach, der 770,3 Ringe erzielte.

In den Luftpistolenwettbewerben am vergangenen Freitag belegten die Ötlinger Schützen Jörg Kobarg (567 Ringe), Borys Graytser (560), Markus Geipel (558) und Stefan Scharpf (552) die Plätze 31, 58, 71 und 87 unter den 110 angetretenen Luftpistolenschützen. Sieger in diesem Wettbewerb wurde Abdullah Ustaoglu aus Weil am Rhein mit 677,5 Ringen vor Rosner (Traungau, 676,7) und Dzierzon (Marpingen, 676,3).

In der Juniorenklasse A konnte Brigitte Maier mit 359 Ringen Platz 18 und Maren Hoffmann (347) Platz 36 erreichen. Steffi Geipel landete mit 332 Ringen auf Platz 43. Als Mannschaft belegten sie Platz 11. Bei den Damen mit der Luftpistole sicherte sich Nicola Zeiser mit 377 Ringen im Vorkampf den sechsten Platz und damit die Finalteilnahme, die sie mit der gleichen sehr guten Platzierung und insgesamt 470,7 Ringen beendete. Siegerin war Antje Noeske (Neubrandenburg, 477,5) vor Thurmann (Frankfurt/O., 476,6) und Schoenmetzler (Frauenzell, 474,6).

Preissler auf Rang achtDie männlichen Junioren Markus Langhammer (548), Alexander Kimmerle (539) und Marcel Riek (535) belegten die Plätze 37, 52 und 55. Als Mannschaft schafften sie den 16. Platz. Am Samstag traten die Schützen mit der Freien Pistole an. Hier konnte sich Roland Preissler mit 544 Ringen und Platz acht nach dem Vorkampf die Finalteilnahme sichern. Auch hier wurde er mit insgesamt 626,4 Ringen achtbester deutscher Schütze in dieser Disziplin. Sieger war Ustaoglu (648,4) vor Renner (Waldenburg, 643,9) und Bauer-Neumaier (641,6). Boris Graytser (529) und Jörg Kobarg (507) belegten die Plätze 39 und 77. Die männlichen Junioren erreichten die Plätze 25 (Kimmerle, 500), 28 (Riek, 494) und 29 (Langhammer, 494).

Mit diesen Ergebnissen in den ersten Wettbewerben können die Ötlinger Schützen durchaus zufrieden sein, auch wenn man sich in der einen oder anderen Disziplin mehr ausgerechnet hatte. Die nächsten Tage werden zeigen, ob sich die Ausbeute an guten Ergebnissen für die Schützen aus dem Rübholz noch steigern lässt.

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