Lokales

Football und Paintball

Im Vergleich zu Deutschland haben die Schüler in den USA weniger Freizeit zur Verfügung, da die Ganztagesschule weniger Raum für außerschulische Aktivitäten lässt. Überhaupt spielt sich mehr an der Schule ab. Viele Schüler gehören sogenannten College-Teams an. Dies führt nicht nur für die Sportler, sondern auch für die Mitschüler, die die Spiele oft besuchen, zu einer größeren Identifizierung mit der Schule.

Auf der anderen Seite besteht keine Pflicht, am Sportunterricht teilzunehmen. So gibt es Schüler, die sich weder in der Schule noch in der Freizeit sportlich betätigen, was man vielen von ihnen auch ansieht.

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Abends finden des Öfteren "Houseparties" statt, auf denen aber kein Alkohol erlaubt ist. Alkoholkonsum ist erst ab 21 Jahren legal. Es gibt auch Schulpolizisten, die die Einhaltung des Alkoholverbotes sogar bei häuslichen Parties kontrollieren. Sollten beispielsweise Spieler aus einem Football-Team erwischt werden, kann dies zum Ausschluss aus der Mannschaft führen.

Die Jugendlichen können bereits mit 16 Jahren den Führerschein machen und sind damit mobiler. Es gibt viele Freizeitparks, teilweise sogar integriert in riesige Einkaufszentren wie beispielsweise der Mall of America in Minneapolis. Ein weiteres Highlight ist das Paintball-Spielen, das bereits ab elf Jahren möglich ist. Das ist ein Teamspiel, bei dem sich die Jugendlichen auf Spielfeldern, die man mieten kann, mit Farbpatronen beschießen. Die spezielle Kleidung und eine Maske dienen als Schutz vor Verletzungen und als Tarnung. Auch Racketball, ähnlich wie Squash, ist ein beliebter Freizeitsport. Ansonsten läuft in vielen Familien der Fernseher von morgens bis abends und ab und zu geht man noch ins Kino.

Frederic