Lokales

"Fröhlicher Feierabend"

Das erste gemütliche Beisammensein des Owener "Fröhlichen Feierabends" im neuen Jahr stand ganz im Zeichen von 30 Jahren "Fröhlicher Feierabend". Anlass genug, zurückzublicken und zu ehren.

OWEN

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116 Gäste erlebten ein abwechslungsreiches Programm im Evangelischen Gemeindehaus, wo Charlotte Leuze sie mit einem Rückblick über das vergangene Jahr in Gedichtform begrüßte. Als Hausherr grüßte Pfarrer Graf und trug einige allgemeine Gedanken als Rückblick auf die vergangenen 30 Jahre vor. Er, damals neun Jahre alt, habe natürlich nicht daran gedacht, dass er hier einmal dazugehören würde. So wie er, sei auch der "Fröhliche Feierabend" erwachsen geworden.

Ein Musikstück mit Klavier und Flöte, vorgetragen von Regine Benker und ihrer Tochter, gab dem Mittag einen festlichen Rahmen. Dann galt es, Mitarbeiter der ersten Stunde zu ehren. Wer schon sehr lange und teilweise bis zu 30 Jahre ehrenamtlichen Dienst tut, erhielt aus den Händen von Pfarrer Graf und Pfarrer Barth eine Urkunde und ein kleines Geschenk. Zu ehren waren die Frauen Hummel, Leuze, Stepan, G. Klein, Raichle, Sander, Tews, Däschler, Leistner, A. Schmid, Huber, Kaltenecker, Lehnart, Knabel, Ollhäuser, Picek und Bittner sowie die Herren Nuffer, W. Klein, Raichle, Hack, W. Munk, H. Vogel, F. Klein, Sommerluksch und Stepan.

Besonders erwähnenswert ist, dass Ruth Hummel nach 30 Jahren unermüdlichen Einsatzes ihr Amt niederlegte. Aus diesem Grund wurde ihr ein ganz besonderer Dank ausgesprochen. Sie hat den "Fröhlichen Feierabend" wesentlich geprägt. Anschließend setzte Pfarrer Graf Dieter und Isolde Feucht offiziell als ihre Nachfolger ein und wünschte für die Arbeit viel Erfolg.

Im zweiten Teil des Mittags berichtete Bürgermeister Roser über "Neues aus Owen". Am Anfang stand die Aussage, dass Owen zurzeit in Geldnot ist wie alle Kommunen. Deshalb könnten keine großen Investitionen vorgenommen werden. Viele Gelder fließen an den Landkreis, der für Krankenhäuser, Berufsschulen, Kreisstraßen und so weiter sorgt. An einem fiktiven Menschen, der in Owen lebt gegebenenfalls von der Geburt bis zum Tod , zeigte Roser auf, dass es in Owen eigentlich alles an öffentlichen Einrichtungen gibt, die ein Mensch braucht. Somit könne man sich in Owen wohlfühlen.

Nach einem Schlusslied ging ein langer Nachmittag zu Ende.

df