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Früher Baubeginn dank milder Witterung

Vermutlich schneller als geplant wird der Ausbau von Mörike-, Silcher- und Jahnstraße in Notzingen begonnen. Sollte es weiter keinen Wintereinbruch geben, wird mit den Arbeiten Anfang nächster Woche begonnen.

IRIS HÄFNER

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NOTZINGEN Sechs Angebote sind für den Ausbau der drei Straßen eingegangen. Billigste Bieterin war die Firma Waggershauser mit einem Pauschalangebot von rund 450 000 Euro. Sie erhielt bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderats den Zuschlag. "Wir wussten nicht, wie sich die Preise in diesem Jahr durch die höhere Mehrwertsteuer und die gestiegenen Energiekosten entwickeln würden", erklärte Peter Heinz von Ingenieurbüro Hettler & Partner. Mit den nun vorgelegten Preisen ist er zufrieden.

Ursprünglich hätte erst im April mit den Straßenbauarbeiten begonnen werden sollen, doch durch den milden Winter, konnten die Firmen ihre bestehenden Aufträge schneller als geplant abarbeiten. Die freie Kapazität kann nun genutzt werden. "Wir haben den Vorteil, dass wir früh im Jahr ausgeschrieben haben. Das hat uns sicher einige Euro eingespart", ist Bürgermeister Flogaus überzeugt.

"Ist die Firma informiert, dass sie im Bereich Schule die Baustelle gut absichern muss, beziehungsweise immer neu absperren muss nicht dass Nachträge komme", erkundigte sich Rudolf Kiltz. Aus diesem Grund wird das Katzengässle komplett gesperrt, erklärte Jochen Flogaus. Die Praxis werde dann zeigen, ob auch die Silcherstraße geschlossen wird und der Zugang dann nur über die Herdfeldstraße erfolgen kann. Darüber werde die Schule jedoch informiert, damit auch die Eltern Bescheid wüssten.

"In dieser Woche besprechen wir vor Ort mit der Firma die Einzelheiten", erklärte Peter Heinz. Auf die Problematik mit Schule und Gemeindehalle sei im Vorfeld hingewiesen worden, ebenso, dass die Arbeiten abschnittsweies zu erfolgen haben. Außerdem seien die Ferien berücksichtigt. "Wir haben uns schon überlegt, wie wir die 14 Tage Osterferien nutzen können, um Lärmbelästigungen vermeiden zu können", so der Planer. Er hofft, dass noch vor den Sommerferien die gesamte Maßnahme abgeschlossen ist.

Der Gemeinderat beauftragte zudem ein Büro mit der Beweissicherung. Dabei werden die angrenzenden Gebäude aufgenommen, um im Streitfall klären zu können, ob Risse in Gartenmauer oder Hauswand schon vorhanden waren oder wegen der Arbeiten entstanden sind.