Lokales

Für bessere Luft in Kirchheim

Grüne Alternative, SPD und Frauenliste sind sich einig: Gute Luft in Kirchheim ist Gesundheitsschutz konkret. "Wir wollen uns so schnell wie möglich einen Überblick über die Luftqualität in Kirchheim verschaffen und einen Verbesserungsprozess anstoßen", so die Fraktionssprecher Christoph Tangl, Walter Aeugle und Silvia Oberhauser.

KIRCHHEIM Die Fraktionen Grüne Alternative, SPD und Frauenliste im Kirchheimer Gemeinderat haben deshalb einen fraktionsübergreifenden Antrag zum Thema "Luftschadstoffe in Kirchheim unter Teck" an Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker geschickt, der sich mit der Verbesserung der Luftqualität befasst.

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Besonders Kleinkinder und ältere Menschen litten unter den gesundheitsschädlichen Emissionen, die Herz- und Kreislauf- beziehungsweise Atemwegserkrankungen auslösen können.

Weiter heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung: "Erst kürzlich wurde in einer Studie nachgewiesen, dass ultrafeine Partikel den Körper auf drei Wegen schädigen können, nämlich über Rezeptoren das vegetative Nervensystem, über die Blutbahn die Organe und über das Lungengewebe Herz und Gefäße."

Da nach der EU-Luftqualitätsrichtlinie für Feinstaub ab Januar und für Stickstoffdioxid sowie auch Benzol ab 2010 schärfere Immissionsgrenzwerte gelten, ist die Aufstellung von so genannten "Luftreinhalteplänen" erforderlich, falls diese Werte überschritten werden. Um frühzeitig ein Bild von der Situation in Kirchheim unter Teck zu erhalten, wird die Stadtverwaltung durch den Antrag aufgefordert, vorhandene Daten auszuwerten und diese in einer der nächsten öffentlichen Sitzungen des Gemeinderates darzustellen.

Des Weiteren wird die Verwaltung beauftragt zu erläutern, durch welche Maßnahmen die Luftqualität der Teckstadt weiter verbessert werden kann.

pm