Lokales

Für die Zukunft gut gerüstet

Im Rahmen der AOK-Bezirksratssitzung lobte der Erste Vorsitzende Dieter Hummel (Arbeitgeberverband Südwestmetall) die Umsetzung der Fusion von AOK Esslingen, Göppingen und Kirchheim zur gemeinsamen AOK Neckar-Fils.

ESSLINGEN Die Verteilung der Geschäftsbereiche auf die Standorte wurde sehr gut auf die Kundenbedürfnisse und die Personalsituation abgestimmt. Dieter Hummel sagte weiter: "Besonders freut uns, dass die Kunden mit dem Service weiterhin sehr zufrieden sind." Den guten Service bestätigte wiederholt auch der TÜV. Die AOK wurde bereits zum vierten Mal mit dem Gütesiegel "ServiceQualität" ausgezeichnet.

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Geschäftsführer Dieter Kress sprach Meilensteine des Veränderungsprozesses an und gab die Rahmenbedingungen für 2008/2009 vor. "2007 liegt erneut ein positives Geschäftsergebnis vor. Oberstes Ziel ist, auch das Jahr 2008 positiv zu gestalten und in 2009 keine Zusatzprämie zu erheben. Die Regionalität und damit die Entscheidungskompetenz vor Ort sowie die gesellschaftliche Verankerung in der Region bleibt auch weiterhin das Markenzeichen der AOK", so der stellvertretende Geschäftsführer Thomas Schneider: "Die AOK hat sich dem Zeitgeist entsprechend neu aufgestellt. Sie ist damit auf die neuen gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen gut vorbereitet."

Die Qualitätsoffensive Qu10 werde weitergeführt, attraktive Produkte und Zusatztarife optimiert und weiterentwickelt und die Versorgung der Kranken individuell auf deren Bedürfnisse angepasst. Mit Qualitäts-Sicherungs-Konzepten und strukturierten Behandlungsprogrammen sichere die AOK eine optimale Versorgung in der Region nach den aktuellsten wissenschaftlichen Standards.

Die Kasse biete, gemeinsam mit den Ärzten, diese strukturierten Behandlungskonzepte, sogenannte Diseasemanagementprogramme (DMP), für die Indikationen Diabetes mellitus, koronare Herzerkrankungen, Asthma bronchiale und im Krankheitsbild "Brustkrebs", an. Die Kasse blicke auf eine positive Finanzentwicklung und rechne mit stabilen Beiträgen über das Jahr 2007 hinaus. Damit sei die Gesundheitskasse vorausschauend auf das Jahr 2009 gut aufgestellt, denn bei gleichen Kassenbeiträgen zähle der individuelle Kundenservice sowie die ortsnahe Betreuung in der Gesundheitsversorgung.

Gastredner Pfarrer Dr. Günter Renz, Studienleiter der Evangelischen Akademie Bad Boll, referierte zum Thema "Genetische Krankheitspositionen Was wollen wir wissen?" und zog großes Interesse des Fachpublikums auf sich. Zentrale Frage war, ob die Forscher alles über Erbanlagen wissen sollten und wie Genetik, Umwelt und Ernährung zur Prävention und damit zur Kostenreduktion im Gesundheitswesen der Zukunft beitragen könnten.

pm