Lokales

Fußball bestimmt Aktionen im kommenden Jahr

In Owen hat das Evangelische Jugendwerk Kirchheim seine Delegiertenversammlung abgehalten, zu der Vertreter aus dem ganzen Kirchenbezirk Kirchheim eingeladen waren. Dieter Aldinger, der Erste Vorsitzende, konnte sich dabei gleich bei vier Jugendreferenten für ihren Einsatz bedanken.

OWEN Zu den bisherigen Referenten ist seit 1. September 2005 Stefan Heimann hinzugekommen, der als Nachfolger von Kareen Rieken für die Offene Arbeit im Jugendcafé "Checkpoint" zuständig ist. Viele weitere Personen bringen sich im Jugendwerk haupt- und ehrenamtlich ein. In Ergänzung der schriftlichen Tätigkeitsberichte, die den Delegierten bereits mit der Einladung zugegangen waren, richteten die Referenten ihr Augenmerk hauptsächlich auf künftige Ereignisse und Pläne und beschränkten sich sonst auf die Höhepunkte ihres vergangenen Jahres.

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Schulungen sind wichtigFür Stephanie Schwarz, die derzeit zu 50 Prozent für die Jugendkirche "Domino" angestellt ist, scheinen Schulungen ein fruchtbarer Boden für geistliches Wachstum zu sein. Die Möglichkeit, eine Mentorenschulung zu besuchen, bietet sich am Samstag, 3. Dezember, in Dettingen. Die wohl größte Frage in Stephanie Schwarz' Arbeitsbereich, die bislang noch offen bleibt, ist, wie es mit der Jugendkirche weitergehen kann, wenn im Spätsommer 2006 die dreijährige Projektzeit zu Ende geht und die Gelder dafür auslaufen.

Camp wird immer beliebterJugendreferent Matthias Kerschbaum, der auch 2005 Hauptverantwortlicher für das Konfi-Camp war, freute sich über den zunehmenden Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad des Camps im ganzen Bezirk. Begeisterung kommt bei ihm auf, wenn es um das Thema Fußball geht: So war ein Höhepunkt das Fußballcamp im Sommer, das auf große Nachfrage bei Jugendlichen stößt. Im Hinblick auf die Fußball-WM 2006 darf man gespannt sein, was das Jugendwerk im Bezirk in Kooperation mit anderen Trägern an interessanten Angeboten aufbieten wird. Anfang nächsten Jahres wird ein Praxisbuch über Fußball und christliche Jugendarbeit "Der Fußballgott in der Kreisklasse" erscheinen, das der Jugendreferent Kerschbaum mit herausgegeben hat.

Klaus Braun berichtete von den verschiedenen Freizeitereignissen vom Kurzjungscharlager XL bis zur Jungscharfreizeit in Hollerbach und auch von der prägenden Bedeutung der Kinder- und Jugendjahre hinsichtlich des Glaubens. Die Begleitung der Jungscharmitarbeiter ist ihm nach wie vor ein wichtiges Anliegen, und er machte in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass man ihn gerne auch mal zur Jungscharstunde oder zum Mitarbeiterkreis einladen kann. Einen Ausblick gab er auf den viel versprechenden Jungscharmitarbeitertag am 28. Januar 2006 in Leonberg, zu dem er herzlich einlädt.

Arbeit im JugendcafeDer Neue in der Runde, Stefan Heimann, kann schon auf zweieinhalb Monate Arbeit im Jugendcafé "Checkpoint" zurückblicken. Der Name wurde aus Vorschlägen von Besuchern gewählt. So sollen Jugendliche dort die Möglichkeit haben, zu checken, wer da ist, was läuft und auf was es im Leben wirklich ankommt. Sei es beim Montag-Mittagessen oder an einem der geöffneten Abende, an denen das Café als Premiere-Sportsbar Fußballspiele überträgt, oder einfach nur beim Chillen die Mitarbeiter freuen sich über gute Kontakte zu den Besuchern in gemütlicher Atmosphäre. Auch bei der WM 2006 wird das "Checkpoint" zum Übertragungsort, an dem man gemeinsam dem Fußballfieber erliegen und an vielen weiteren Aktionen zur WM teilnehmen kann.

Blick über den TellerrandNach dem konzentrierten Blick auf die Arbeit vor Ort durfte auch der Blick über den Tellerrand nicht fehlen. Den Berichten der Jugendreferenten folgten Informationen über den Opferring, den Freundeskreis des Jugendwerks, den Hüttenverein und über die Partnerschaft mit Tansania. So berichtete Siegfried Pfeiffer, dass über den Opferring im vergangenen Jahr insgesamt über 67 000 Euro weitergegeben werden konnten, beispielsweise für die Partnerschaften in Indien und Tansania.

Im Anschluss daran richtete sich der Blick auf die Finanzen des Jugendwerks, die der Rechner Wolfgang Scheu erläuterte. Sparmaßnahmen sind auch hier erforderlich, jedoch wird versucht, dies möglichst verträglich zu gestalten. Danach erfolgte die einstimmige Entlastung des gesamten Vorstands. Im weiteren Verlauf des Abends stand die Wahl der zwei Vorsitzenden und des Rechners des Jugendwerks auf der Tagesordnung. Bärbel Barner, die als bisherige Zweite Vorsitzende nicht mehr zur Wahl stand, wurde aus ihrem Amt verabschiedet.

NeuwahlenDieter Aldinger (Erster Vorsitzender) und Wolfgang Scheu (Rechner) wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Zweite Vorsitzende wurde die 24-jährige Betriebswirtin Julia Blankenhorn aus Neidlingen. Sie betonte: "Es ist mir ein Anliegen, dass möglichst viele junge Menschen im Kirchenbezirk Kirchheim von einer qualifizierten evangelischen Jugendarbeit profitieren können." Alle drei wurden mit einer großen Mehrheit der knapp 60 Delegierten gewählt.

Im kommenden Jahr soll die Delegiertenversammlung am 24. November in Jesingen stattfinden.

sb