Lokales

Gasexplosion und Brand

Der Militärübungsplatz bei Hammelburg bot den 50 Helfern des Weilheimer DRK (15 Personen) und des Kirchheimer THW (35 Personen) ein ideales Gelände für realistische Katastrophenschutzübungen.

Freitagnacht, 23.24 Uhr, eigentlich der Beginn des Wochenendes und eigentlich Zeit, um ins Bett zu gehen. Doch dann wird Alarm ausgelöst. Die Einsatzmeldung lautet Gasexplosion mit verletzten Personen nicht gerade üppige Informationen. Zügig verlassen die Helfer das Zeltlager und fahren zur rund drei Kilometer entfernten Einsatzstelle. Was sie dort erwartet, wissen sie nicht.

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Während eine Vorausmannschaft vorsichtig mit der detailgenauen Erkundung der Lage beginnt, machen sich die ehrenamtlichen Helfer in sicherer Distanz einsatzbereit. Mit blendfreien Lichtballons (Power-Moons) wird das Gelände taghell ausgeleuchtet. Die DRK-Helfer errichten einen Behandlungsplatz: Dort kann man die Erstversorgung der Verletzten sicherstellen, um sie dann später an die umliegenden Krankenhäuser weiterzuleiten, berichtet der DRK-Bereitschaftsleiter Andreas Schober.

Konzentriert und routiniert arbeiten die Helfer von DRK und THW Hand in Hand. Nacheinander werden die realistisch geschminkten Verletztendarsteller aus dem Einsatzgebiet befreit: von dem eingestürzten Keller bis unters Dach wird alles abgesucht, um sicherzustellen, dass niemand zurück bleibt.

pm