Lokales

Gedränge in der neu sortierten Budenstadt

Die neue Konzeption des Weihnachtsmarktes im Herzen der Stadt hat sich bewährt. Viele Besucher nutzten auch gestern noch einmal die Gelegenheit, beim Bummel durch die neu ausgerichtete Budenstadt schnell noch ein paar Weihnachtsgeschenke zu kaufen oder sich auch selbst noch eine Freude zu machen.

WOLF-DIETER TRUPPAT

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KIRCHHEIM Die neue Anordnung der Marktbuden, das überarbeitete Angebot des Weihnachtsmarktes und vor allem auch das von der Peripherie ins Zentrum der Budenstadt gerückte Kinderkarussell sorgten für viele positive Rückmeldungen. Die erhofften Schneeflocken hielten sich gestern weiterhin flächendeckend vom Kirchheimer Weihnachtsmarkt fern, der allerdings auch nicht von strahlender Sonne und extrem frühlingshaften Temperaturen zum Sommerfest umfunktioniert wurde.

Wer eine gemütliche Runde durch die Gassen der Budenstadt absolviert hatte, konnte daher ohne Schweißperlen auf der Stirn einen Glühwein ordern, um in Ruhe die Liste noch fehlender Geschenkideen zu durchforsten und sich vielleicht doch noch einmal in Ruhe auf die Suche zu begeben. Ob Holzkunst aus dem Erzgebirge oder Schmuck, Einkaufskörbe oder Lichterketten, die Angebotspalette war fast so abwechslungsreich wie an den Verpflegungsständen, an denen in Omas appetitanregenden Suppentopf geschaut, mit Crêpes, Raclette oder Pizza gezielt gegen aufkommenden Hunger vorgegangen oder mit gebrannten Mandeln und Zuckerwatte die Lust auf Süßes befriedigt werden konnte.

Mit von der Partie war auch die Teckboten-Redaktion, die zu Gunsten des Arbeitskreises Leben, der Dienstleistungsgesellschaft Intakt und des Fördervereins der Janusz-Korczak-Schule Glühwein und Kinderpunsch, Rauchfleischbrote und Schoko-Nikoläuse von der Firma Rübezahl verkaufte. Reinhard Segatz spendierte dabei die Getränke und die Metzgerei Justus versorgte uns mit leckerem Rauchfleisch, das auf den Holzofenbroten der Landfrauen Lenninger Tal ganz besonders gut zur Geltung kam. Dass unsere Rauchfleischbrote ganz besonders akkurat geschnitten waren, verdanken wir unseren neuen Nachbarn von der "Backstube Goll", bei denen wir die halbierten Holzofenbrote gleich in Scheiben schneiden lassen konnten.

Mit "erbetteltem" Starkstrom und Wasser der Kirchheimer Volksbank konnten wir das von der Firma Metallbau Maier kostenlos zur Verfügung gestellte Spülmobil betreiben und dafür sorgen, dass Glühweingläser und Kinderpunschtassen nicht nur sauber, sondern teilweise auch schon optimal vorgewärmt wieder in "fremde Hände" kamen.