Lokales

Geld für Rathausplatz

Im frisch renovierten Rathausgebäude traf sich der neu gewählte Neidlinger Gemeinderat zur ersten Sitzung der neuen Legislaturperiode. Zunächst vereidigte Bürgermeister Rolf Kammerlander den in der konstituierenden Sitzung am 13. September verhinderten Gemeinderat Karl Drexler (WUB) für die neue Amtszeit.

RENATE SCHATTEL

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NEIDLINGEN Mit einer Enthaltung und einer Gegenstimme beschloss der Gemeinderat, dass die bisherigen beratenden Ausschüsse weitergeführt werden sollen. In der nächsten Gemeinderatssitzung am 8. November wird die personelle Besetzung geregelt. Obwohl in Gemeinden mit der Größe von Neidlingen, Holzmaden oder Ohmden Ausschüsse nicht zwingend notwendig sind, haben sich die pflichtbewussten Gemeinderäte Neidlingens für diese Form der Vorberatung in sechs Ausschüssen entschlossen.

Dass die geleistete Arbeit in Ausschüssen, ebenso wie in den Gemeinderatssitzungen und in der Verwaltung insbesondere bei der Rat-haussanierung durchaus sinnvoll war, bewies die solide Finanzierung für den Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes, die nun zulässt, dass der Rathausplatz sinnvoll umgestaltet werden kann.

Gemeindeamtmann Markus Rehm zeigte auf, dass der aktuelle Stand der Ausgaben für Rathaus und Vorplatzgestaltung bei 1,375 Millionen Euro liege, der voraussichtliche Stand der Gesamtausgaben bei 1,568 Millionen, die haushaltsplanmäßig durch Landes- und Gemeindeanteile abgedeckt sind. Nach Abzug der noch ausstehenden Rechnungen für Zimmerer- und Maurerarbeiten bleibt noch ein vorgeplanter Rest von 23 000 Euro, der für die Außenanlagen verwendet werden kann. So stimmte der Gemeinderat einstimmig dafür, die restlichen 150 Quadratmeter Verkehrs- und Freiflächen rund um das Rathaus am Kelterplatz optisch ansprechend zu gestalten.

Damit die Rathaussanierung auf soliden Füßen steht und die Gemeinde Gebäude, Wege und Straßen erhalten kann, wurden für das Rechnungsjahr 2003 Ausgabereste gebildet, die sich im Verwaltungshaushalt auf 98 000, im Vermögenshaushalt auf 700 000 Euro belaufen.