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Gelobte Älbler sehen wieder "gelobtes Land"

Die SGEH ist nach dem donnerstäglichen 2:1 in Neckartailfingen auf dem besten Weg ins "gelobte Land" zum Klassenerhalt. Allerdings müssen die Älbler schon heute Nachmittag im Hardtwaldstadion wieder ran. Gegner ist Ex-Oberligist SV Göppingen.

REIMUND ELBE

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KIRCHHEIM Neckartailfingens langjähriger Fährensmann Dieter Hiemer war am Donnerstagabend voll des Lobes über den Gegner von der Alb. "Die SGEH hat bei uns gezeigt, wie man spielen muss, um in der Liga zu bleiben", so der TSVN-Multifunktionär, "sie hat gekämpft und Siegeswillen gezeigt." Die so hoch gelobten Kicker der Spielgemeinschaft können sich nun freilich nicht auf den jüngsten Meriten ausruhen, denn schon heute um 15.30 Uhr erfolgt der Anpfiff zum nächsten Match. Mit nun 29 Punkten haben die SGEH-Fußballer jedenfalls ihre Ausgangslage im Abstiegskampf grundlegend verbessert. Was auch daran liegt, dass die SGEH nicht nur mit dem TSV Neckartailfingen (30) einen Mitkonkurrenten um den Ligaverbleib besiegte, sondern vorgestern mit dem FC Uhingen (2:4 in Neuhausen) und dem TSV Grötzingen (0:2 in Großbettlingen) zwei Teams verloren haben, die tabellarisch hinter der SGEH zu finden sind.

Just jene Uhinger (25) und Grötzinger (26) stehen sich am Sonntag übrigens direkt gegenüber: Schon so etwas wie ein Endspiel um den Ligaerhalt. Für die Wernauer SF geht's beim designierten Meister GSV Dürnau wohl nur um eine ergebnistechnische Schadensbegrenzung.

In Jesingen könnte dagegen die Rechnerei schon am Sonntagabend ein Ende haben. Gelingt dem Team von Klaus Müller ein Heimerfolg gegen den TSuGV Großbettlingen, wäre das gleichbedeutend mit der vorzeitigen Sicherung des Klassenerhaltes. Mit 36 Punkten könnte tatsächlich nichts mehr schief gehen. Es wäre einmal mehr ein Happyend für den TSVJ nach einer wechselhaften Saison. Für die Großbettlinger und ihren Spielertrainer Claus Maier ist die Saison gelaufen, es geht einzig noch darum, den aktuell Dritten, TSV Notzingen, abzufangen.

Das Team vom Eichert sammelte nach einigen schwächeren Leistungen in den vergangenen Wochen vorgestern Abend fleißig Pluspunkte bei ihrem Spielertrainer Stefan Haußmann. "Wir haben vor allen Dingen in der zweiten Halbzeit in Wolfschlugen so gespielt, wie ich es mir vorstelle", freute sich der Notzinger Übungsleiter über das 2:0 auf den Fildern. Mit diesem Schwung soll nun auch ein Sieg gegen den TSG Zell her. Die Mannschaft von Axel Maier ist mit 33 Punkten in einer ähnlichen Situation wie der zählergleiche TSV Jesingen: Mit einer vollen Punkteausbeute am morgigen Spieltag wäre der Klassenverbleib gesichert und das "kleine Wunder" unterm Aichelberg vollbracht schließlich lag der TSG noch in der Winterpause scheinbar aussichtslos in der Tabelle zurück.

Beim restlichen Programm sticht vor allem die Partie des FC Nürtingen 73 in Eislingen heraus. Der Fast-Vizemeister gastiert beim sicheren Absteiger eine reizvolle Konstellation, die für die Nürtinger einige Gefahren birgt und vor allem volle Konzentration statt Lässigkeit erfordert.