Lokales

Gerichtsentscheidung

Ein weiteres Mal war der An- und Umbau der Gemeindehalle Bestandteil des jüngsten Notzinger Gemeinderates. Die meisten Restarbeiten sind jetzt abgeschlossen, die Verantwortung für die verrostete Außentreppe wird voraussichtlich gerichtlich verhandelt.

IRIS HÄFNER

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NOTZINGEN "Was die Obertürenschließer an den Türen zur Küche in der Gemeindehalle anbetrifft, wird der Architekt die Kosten tragen, nachdem nicht mehr nachvollzogen werden kann, ob hier der Gipser oder Fliesenleger nicht fachgerecht gearbeitet hat", erklärte Bürgermeister Flogaus in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates. Damit ist ein weiterer strittiger Punkt vom Tisch.

Mittlerweile sind auch die Schreinerarbeiten abgeschlossen und der Spalt zwischen Leuchten und Hallendecke mit einer Alukonstuktion geschlossen. "Das ist die optisch optimale Lösung", freute sich der Schultes. Zudem wurde ein Wartungsvertrag für die Heizung- und Sanitärarbeiten abgeschlossen. "Dies ist auch im Hinblick auf die Gewährleistung in unserem Interesse", so Jochen Flogaus. Inzwischen ist auch die Beschilderung für WC und Garderobe bestellt, sie kostet knapp 600 Euro.

Wer die Kosten für die jetzt schon verrostete Außentreppe tragen muss, darüber wird vermutlich gerichtlich entschieden. Dabei handelt es sich um Metallwannen, in denen Steinplatten liegen. Herbert Hiller regte dazu an, nachzuschauen, welche Metallsorte vom Architekten ausgeschrieben wurde. "Nicht dass wir in dem Fall auch noch den Bock zum Gärtner machen", so der Gemeinderat.