Lokales

Geringeres Volumen

Einstimmig verabschiedete Bissingens Gemeinderat in jüngster Sitzung den Nachtragshaushalt und den Nachtrag zum Wirtschaftsplan 2004 der Wasserversorgung.

RICHARD UMSTADT

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BISSINGEN Veränderte Rahmenbedingungen machten auch 2004 einen Nachtragshaushalt notwendig. Insgesamt reduzierte sich das Haushaltsvolumen 2004 von bisher 6,558 Millionen Euro auf 5,869 Millionen Euro. Der Verwaltungsetat erhöhte sich um 56 000 Euro auf 5,164 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt verringerte sich dagegen um über die Hälfte auf 705 000 Euro.

Ursächlich für den modifizierten Verwaltungshaushalt waren Brandschutzmaßnahmen an der Grund- und Hauptschule, ein höherer Betriebsaufwand bei der gemeinsamen Kläranlage Bissingen-Nabern, eine höhere Umlage bedingt durch ein Plus bei den Gewerbesteuereinnahmen. Auch die höhere Kreisumlage sowie eine erste Ratenzahlung für den Bau der neuen Messe veränderte das Planwerk.

Auf der Einnahmenseite des Verwaltungsetats standen Mehreinnahmen bei der Grundsteuer B und ein Minus bei der Einkommenssteuer. Die negative Investitionsrate von 162 000 Euro konnte auf 33 000 Euro verringert werden.

Im Vermögenshaushalt ging die Verwaltung von geringeren Zuweisungen des Landes aus. Da die Abwasserdruckleitung für die Kleintierzucht- und Kleingartenanlage nicht gebaut wurde, entfielen 2004 die Kosten hierfür. Auf Grund der verbesserten Steuerkraft muss nur ein Kredit von 365 000 Euro anstatt 500 000 Euro aufgenommen werden.

Die Ausgaben im Vermögensetat veränderten sich durch eine Nachfinanzierung des Rathausneubaus und erhöhte Kosten beim Parkplatzneubau des Rathauses. Mit der Tilgung des Kommunalkredits konnte die Gemeinde noch nicht beginnen, da im Gewerbepark "Alte Weberei" derzeit keine Verkaufserlöse zu erwarten sind, wie Bürgermeister Wolfgang Kümmerle mitteilte.