Lokales

Geselligkeit wurde groß geschrieben

Wandern, Naturschutz, Heimat- und Brauchtumspflege sind Schwerpunkte der Albvereinsarbeit. Doch auch die Geselligkeit ist ein wichtiger Bestandteil des Vereinslebens. Die kam zum Ausdruck bei einem Zwei-Tages-Ausflug der Ortsgruppe Bissingen-Nabern des Schwäbischen Albvereins, der nur zu einem Teil das eigentliche Wandern im Programm hatte.

BISSINGEN Eine Busreise nach Tirol in das Gebiet am Wilden Kaiser war das Ziel. "Hab mein' Waga vollgelada . . .", unter diesem Motto startete die Fahrt. Frohgelaunt und voller Erwartung, auf das Wetter und das vorgesehene Programm, konnte sich die Gruppe bereits in Odelzhausen mit einem zünftigen Weißwurst-Frühstück auf die kommenden Tage vorbereiten. Vorbei am Schliersee und Wendelstein durch eine herrliche Landschaft, ging die Fahrt in Richtung Kufstein. Fast schon ein Muss war die Kurzvisite "Am grünen Inn", bevor man die Weiterreise nach Kirchdorf bei Sankt Johann in Tirol antrat. In einem wunderbaren Hotel wurde bald Quartier bezogen und eine kleine "Verschnaufpause" eingelegt.

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Bei angenehmen Temperaturen begann der "Aufstieg" durch das Kaiserbachtal zur Griesner Alm. Von einigermaßen gut konditionierten Wanderern wurde die Strecke zu Fuß gemeistert, der Rest konnte mit dem Bus das Ziel erreichen. Dort angekommen wartete bereits der Bauernschmaus auf die hungrige Schar. Ein Hüttenabend der besonderen Art, der durch den Alleinunterhalter Andy geboten wurde, wird jedem Teilnehmer unvergesslich bleiben. Kein Auge blieb trocken und keine Lachmuskel verschont. Auch die Tänzer kamen auf ihre Kosten. Zu später Stunde kehrte man ins Quartier zurück.

Nach einem kräftigen Frühstück wurde am zweiten Tag der in der Nähe befindliche Pillersee angesteuert. Für eine kleine Wanderung auf bequemem Weg war allerdings Regenschirm beziehungsweise -kleidung erforderlich. Durch die herrliche Bergluft und den idyllisch gelegenen See, umgeben von gemischten Tannen- und frisch-grünen Laubwäldern, wurden die Wanderer entschädigt. Die Berge waren noch nebel- und regenverhangen, als in gemütlicher Fahrt durch saftig-grüne Wiesentäler mit dem Kleid der bereits auch dort aufblühenden Frühlingsblumen nochmals die herrliche Bergwelt genossen werden konnte. Nach einer Kaffeepause ging es in Richtung Heimat. Bei der abschließenden obligatorischen Einkehr ließ man das Erlebte nochmals Revue passieren. Beeindruckt von der grandiosen Bergwelt des Wilden Kaisers und der Hüttengaudi auf der Alm ging es auf die letzte Etappe der Reise. Herzliche Dankesworte an die Organisatoren und den Busfahrer bildeten den Abschluss von zwei erlebnisreichen Tagen.

rg