Lokales

Gespensterjäger finden Team-Geist

"Ein Gespenst futtert jede Nacht unseren Kühlschrank leer." Dieser Hilferuf des Jugendhauses "Waldmühle" erreichte das Jugendrotkreuz, deshalb machten sich 39 Kinder auf den Weg ins Allgäu.

KIRCHHEIM Bereits seit acht Jahren wird vom Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes im Kreisverband Nürtingen-Kirchheim eine offene Sommerfreizeit für Kinder veranstaltet. Um die Zeit in Ottobeuren spannend zu gestalten, verwandelten sich die neun Betreuer in die "Behörde zur Bekämpfung von Schloss- und Burggespenstern". "Es war uns wichtig, dass die Kinder in der aktiven Rolle der Jäger sind und deshalb von Anfang an keine Angst hatten", erklärt die Freizeitleiterin Isabel Moritz. Eine richtige Grundausbildung in Gespensterkunde zog sich wie ein roter Faden durch die ganze Woche. Zu den Grundfähigkeiten eines Gespensterjägers gehörte die Beherrschung von verschiedenen Zaubertricks. "Beim Zaubern lernt man Tarnen und Täuschen. Das ist wichtig für das Fangen von Gespenstern", berichtet Ralph.

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Jeden Tag wurde ein Ausflug unternommen und Workshops angeboten, bei denen beispielsweise Kuschelfledermäuse selbst genäht werden konnten. Den Abschluss der Woche bildete die Gespensterjägerprüfung, bei der verschiedene Geschicklichkeitsspiele bewältigt wurden. Alle Teilnehmer bekamen bei der Disco ihr wohl verdientes Gespensterjägerdiplom überreicht.

Die Gruseldrinks der Saftbar ermöglichten eine Erfrischung, um sich wieder ins Tanzvergnügen zu stürzen. "In dieser Woche haben die Kinder erlebt, was Teamgeist bedeutet. Sie haben erfahren, dass viele Dinge besser funktionieren, wenn man zusammenarbeitet", resümiert Jugendreferentin Ines Baur, Jugendreferentin.

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