Lokales

Gitter soll Vandalismus Riegel vorschieben

Mit einer Gittertür wird der Treppenabgang vom Bertoldsplatz hinter dem Weilheimer Rathaus in die Tiefgarage unzugänglich gemacht. Die Stadt reagiert damit auf Vandalen, die in dem Schlupfwinkel regelmäßig ihre Spuren hinterlassen.

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Anke Kirsammer

Weilheim. Von Anfang an war der Treppenaufgang aus der Tiefgarage als Provisorium gestaltet worden, denn ursprünglich sahen die Planer vor, auf diesem Teil des Bertoldsplatzes ein Gebäude für Polizei und Notariat zu errichten. In dem Haus hätte die Treppe später münden sollen. Mit einer Grundsatzentscheidung im Frühjahr dieses Jahrs kippte der Verwaltungs- und Bauausschuss das Vorhaben jedoch. Abgesehen von seiner Funktion als Fluchtweg wird der Aufgang damit überflüssig.

Der Gemeinderat beschäftigte sich nun mit drei Varianten, darunter auch der Vorschlag eines Büros, der den kompletten Rückbau vorsah und 46 000 Euro gekostet hätte.

Unisono sprachen sich die Räte für die mit Abstand günstigste Lösung aus: Für rund 3 500 Euro wird schlicht eine Gittertür angebracht. Einem späteren Rückbau im Fall eines besseren Füllstands in der Stadtkasse steht damit nichts im Wege.