Lokales

Großes Dreikönigsprogramm für Nostalgiker

Am kommenden verlängerten Wochenende bieten die Eisenbahnfreunde Zollernbahn Tübingen ihre traditionellen Dreikönigs-Sonderzugsfahrten an. Interessierte können unter anderem mit dem Schienenomnibus "Roter Brummer" oder von fünf verschiedenen Dampfloks gezogenen Zügen fahren.

TÜBINGEN Am 6. Januar startet dabei ein nostalgischer Schienenomnibus auch "Roter Brummer" genannt in Tübingen zu einer Rundfahrt durch sechs Flusstäler über Rottenburg, Haigerloch, Hechingen, Gammertingen zunächst nach Sigmaringen. Nach einer Mittagspause geht es weiter über Beuron, Tuttlingen, Rottweil und Horb zurück nach Tübingen.

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Am 7. Januar steht eine Fahrt unter anderem ab/bis Tübingen, Reutlingen, Esslingen, Ludwigsburg, Bietigheim-Bissingen und Pforzheim zur weltberühmten Schwarzwaldbahn auf dem Programm, wobei ein Zusammentreffen mit einem zweiten Dampfzug eingeplant ist. Der Höhepunkt dieser Fahrt: Mit den Dampfwolken von insgesamt vier Dampflokomotiven geht es dabei in Parallelfahrt zweier Züge von Hausach über Triberg nach Sankt Georgen.

Den Abschluss am 8. Januar bildet eine Dampflokfahrt von Tübingen zum Eisenbahnmuseum in Heilbronn mit einer weiteren Rundfahrt ab oder bis Heilbronn nach Mannheim. Am Samstag und Sonntag werden insgesamt fünf verschiedene Dampflokomotiven eingesetzt, darunter auch die knapp 2500 PS starke Schnellzuglokomotive 01 519 mit ihren zwei Meter hohen Rädern. Die Nostalgie-Züge sind an allen drei Tagen bewirtschaftet.

Der Schienenomnibus am Freitag verlässt Tübingen um 9.28 Uhr. Zusteigemöglichkeit besteht auch noch in Rottenburg um 9.40 Uhr. Durch das Neckartal und anschließend über die Schwäbische Alb benutzt der Nostlagiezug ab Eyach zunächst die Strecke der Hohenzollerischen Landesbahn über Gammertingen nach Sigmaringen und von dort aus geht es wieder auf DB-Gleisen weiter über Tuttlingen, Rottweil und Horb nach Rottenburg und Tübingen zurück.

Der Samstags-Dampfzug beginnt in Tübingen um 7.16 Uhr und hat die Schnellzug-Dampflokomotive 01 519 als "Zugpferd". Zusteigemöglichkeiten bestehen in Reutlingen (7.27), Plochingen (7.52), Esslingen (8.01), Ludwigsburg (8.19), Bietigheim-Bissingen (8.29) und in Pforzheim (8.58 Uhr). Ziel der Fahrt ist zunächst Hausach. Gegen 13.40 Uhr erfolgt die Weiterfahrt durch 36 der insgesamt 39 Tunnels der Schwarzwaldbahn in einer Parallelfahrt zweier Züge, die je mit einer Dampflokomotive an der Spitze und am Schluss bespannt sind. Dabei kann während der vollen Fahrt jeweils von einem auf den anderen Zug hinüber fotografiert werden. Das Spektakel vierer Dampfwolken im Schwarzwald wird sicherlich der Höhepunkt dieser Fahrt. Die Rückkehr nach Tübingen erfolgt gegen 17.30 Uhr.

Den Abschluss des Programms bildet die Fahrt am Sonntag, 8. Januar , von Tübingen zum Eisenbahnmuseum in Heilbronn und zurück mit zahlreichen Zusteigehalten entlang der Strecke. Neben dem Museumsaufenthalt besteht dabei noch die Gelegenheit, an einer Dampfzug-Rundfahrt mit der 38 3199, der legendären ehemaligen "preußischen P 8" des Süddeutschen Eisenbahnmuseums teilzunehmen, die den Heilbronner Hauptbahnhof um 12.30 Uhr verlässt und dorthin gegen 16.45 Uhr zurückkehrt. Die Fahrt führt zunächst durch den Kraichgau über Sinsheim-Meckesheim nach Mannheim und kehrt über das romantische Neckartal zurück.

Die Fahrkarten können auch im Zug erworben werden, sollten aber möglichst vorbestellt werden. Dies kann telefonisch oder auch per Telefax oder e-Mail erfolgen an: Eisenbahnfreunde Zollernbahn, Telefonnummer 0 70 71/7 67 44, Telefaxnummer 0 70 71/7 67 49 oder E-Mail an efz-nesa@t-online.de. Diese Kontakt-Adresse steht auch für weitere Auskünfte zur Verfügung. Der Telefonanschluss ist ab nachmittags bis gegen 20 Uhr besetzt (ansonsten Anrufbeantworter). Weitere Auskünfte im Internet auf der Homepage unter www.eisenbahnfreunde-zollernbahn.de.

pm