Lokales

Gründung eines Schulfördervereins geplant

Initiativkreis will künftig Aktivitäten und Projekte an der Weilheimer Limburg-Grundschule ermöglichen

In Weilheim soll ein Förderverein für die Limburg-Grundschule gegründet werden. Dazu hatte der Initiativkreis Förderverein zu einer Infoveranstaltung eingeladen.

Weilheim. Der Initiativkreis setzt sich aus Elternvertretern, Schulleitung und Lehrern zusammen. In den vergangenen Wochen hatte er sich intensiv mit der Thematik eines Fördervereins auseinandergesetzt. In mehreren Sitzungen wurden die Ziele eines Vereins, das rechtliche Vorgehen und die mögliche Umsetzung erarbeitet. Das Ergebnis dieser Arbeit mit dem Ziel, weitere engagierte Mitstreiter zu gewinnen, wurde an dem Informationsabend vorgestellt.

Wie es in einer Pressemitteilung heißt, sieht der Initiativkreis es als eine der wichtigsten Aufgaben der Gesellschaft an, die Entwicklung und das Lernen von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen. Je mehr Menschen sich daran mit Ideen, Fähigkeiten, Zeit und Geld beteiligten, desto besser.

Mit dem Schulförderverein biete sich die Möglichkeit, etwas für das Wohl der Schule sowie die Lern- und Entwicklungschancen der Schüler zu tun. Darüber hinaus gebe es zusätzliche finanzielle Mittel für Aktivitäten und Projekte an der Schule, die sonst nicht möglich wären. Außerdem könne der Schulförderverein beispielsweise mithelfen, Kindern aus sozial schwächeren Familien die Teilnahme an der Klassenfahrt zu ermöglichen. Nicht zuletzt könne die lange gewünschte Tischtennisplatte endlich gebaut werden, weil der Förderverein die nötige Kofinanzierung aufbringe. Genutzt werden soll in diesem Zusammenhang die Möglichkeit, als gemeinnütziger Verein für solche Vorhaben Spenden einzunehmen und sie – im Rahmen der satzungsgemäßen Zielsetzung – eigenständig verwalten zu können.

Der Förderverein möchte die Schule auch in anderer Hinsicht unterstützen: Durch Kontakte in der Gemeinde, durch Know-how und ehrenamtliches Engagement ihrer Mitglieder. Ein Schulförderverein könnte beispielsweise die Initiative zu einem interkulturellen Schulfest ergreifen, das die verschiedenen kulturellen Gruppen der Schulgemeinde gemeinsam gestalten.

Als weitere Option sehen die Mitglieder des Initiativkreises, den Schulhof freundlicher zu gestalten und Spenden für weitere Spielgeräte zu sammeln. Es könnten Projekte verwirklicht werden, die den Kindern die Natur näherbringen, wie das Miterleben des Weges von der Apfelblüte zur Frucht, dem Auflesen und schließlich dem Mosten von Apfelsaft. Initiativen wie diese könnten ganz erheblich dazu beitragen, dass sich Schüler, Lehrer und Eltern stärker mit der Schule identifizieren und Stolz auf das gemeinsam Erreichte entwickeln.

Eine enge Zusammenarbeit mit dem Schulsozialverein ist ebenfalls angedacht. Dessen Vorsitzender Dr. Hansjörg Egerer hat die Veranstaltung neben Schulleitung, Lehrern und rund 40 weiteren Eltern besucht und nahm aktiv an dem anschließenden Gedankenaustausch teil.

Der künftige Förderverein wünscht sich, eine Bildungspartnerschaft mit der Schule einzugehen, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Schulleiterin Haist drückte sich in ihrem Schlusswort so aus: „Die Schule hat derzeit die Möglichkeiten, ihr Pflichtprogramm durchzuführen, für die Kür bräuchte man die Unterstützung eines Fördervereins.“

Die nächsten Schritte sind nun, die Diskussionen weiterzuführen und eine Gründungsversammlung zu organisieren. Bei dieser Versammlung wird die Satzung beschlossen und der Vorstand gewählt. Danach folgt die Eintragung im Vereinsregister und die Anerkennung als gemeinnütziger Verein.

Der Wunsch des Initiativkreises ist es, die Kinder der Limburgschule zu stärken und sie während der wichtigen Entwicklungsphase der Grundschulzeit zu unterstützen. Interessierte Eltern, auch von Kindergartenkindern, und Bürger sind eingeladen, in dem Verein aktiv oder passiv mitzuarbeiten.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Schule unter www.lgs-weilheim.de. pm

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