Lokales

Grünes Licht für die geplanten Langzeitbeobachtungen

Einen Scheck in Höhe von 20 000 US-Dollar konnte Martin Freiberger im kleinen Sitzungssaal des Kirchheimer Rathauses bei einem Empfang durch Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker des Rathauses Vertretern seiner ehemaligen Schule, der Teck-Realschule, überreichen.

KIRCHHEIM "WeWa" lautet der Titel des neuen Projekts der Teck-Realschule, das der Schulleiter der Teck-Realschule, Wolfgang Wörner, gemeinsam mit den Projektleitern Karl-Heinz Buck und Wolfgang Lütjohann und Schülerinnen und Schülern vorstellte. Dabei geht es um Langzeitbeobachtung zur Qualität bestimmter Gewässer in der Umgebung in Abhängigkeit von Jahreszeiten und Wetterbedingungen.

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Die Vertreter der Schule konnten im Beisein naturwissenschaftlich interessierter Schülerinnen und Schüler, die sich an dem Projekt beteiligen, aus den Händen des Geschäftsführers und Senior Vice President der größten europäischen Alcoa-Einheit, Martin Freiberger, im Namen der Alcoa-Stiftung einen Scheck in Empfang nehmen, mit dem dieses Projekt unterstützt wird.

Alcoa ist das weltweit größte Aluminium produzierende Unternehmen mit Hauptsitz in den Vereinigten Staaten. Das Unternehmen hat weltweit 350 Standorte in 43 Ländern mit insgesamt 119 000 Mitarbeitern. Ein wichtiges Anliegen der Alcoa-Stiftung ist es, in verschiedenen Ländern Projekte finanziell zu unterstützen, die sich mit Umwelt und Umweltschutz beschäftigen.

Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker bedankte sich bei den beiden Vertretern der Alcoa-Stiftung, Martin Freiberger und Gabi Gröger, ganz besonders dafür, dass diese Stiftung es durch ihre großzügige Spende ermöglicht, ein solches Vorhaben auch außerhalb des schulischen Etats finanziell zu verwirklichen, während die Stadt dafür den notwendigen Rahmen bietet. "Die Schulen sind mir ein wichtiges Anliegen und deshalb begrüße ich das Engagement der Lehrer und Jugendlichen für solch ein Projekt."

Martin Freiberger betonte, wie wichtig es für junge Menschen sei, sich für eine Sache zu engagieren und sich für eine solche Aufgabe einzusetzen. "Nicht nur das Können, sondern vor allem das Wollen ist ein wichtiger Bestandteil des täglichen Arbeitens, ob jetzt in der Schule, in der weiteren Ausbildung oder später im Beruf. Ich freue mich, dass der Antrag der Teck-Realschule auf Förderung dieser Untersuchung erfolgreich war", stellte der ehemalige Schüler der Teck-Realschule bei der kleinen Feierstunde im Kirchheimer Rathaus fest.

"Das Tolle an so einem Projekt ist die Planung und Organisation von Grund auf, an der Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Betreuern gleichberechtigt arbeiten. Hier können die Teilnehmer Erfahrungen sammeln, die ihnen in ihrem weiteren Leben nützlich sein werden", betonte Karl-Heinz Buck. Er bedankte sich bei den Vertretern der Stiftung auch im Namen der Schülerinnen und Schüler für die tatkräftige Unterstützung des Antrags.

Schulleiter Wolfgang Wörner begrüßte, dass neben sprachlichen Schwerpunkten wie dem europaweit angelegten Projekt "Commenius" die Teck-Realschule auch ein stärkeres naturwissenschaftliches Standbein bekomme. Mit der Übergabe des Schecks steht nun einer Verwirklichung des Projekts nichts mehr im Wege. Die Schülerinnen und Schüler werden nun in die Planung eintreten, um die Rahmenbedingungen zu schaffen für Gewässeruntersuchungen, Wetterbeobachtungen sowie Aufnahme, Dokumentation und Präsentation der Messungen. Matt-Heidecker und die Vertreter der Alcoa-Stiftung bekunden großes Interesse am Verlauf und an den Ergebnissen des ambitionierten Projektes.

khb / wl