Lokales

Grünes Licht für Halle und Platz

Weilheimer Gemeinderat tütet Pläne ein – Bau womöglich ab August

Im August rollen die Bagger an: Der Weilheimer Gemeinderat hat zugestimmt, dass die neue Sporthalle und das Kunstrasenspielfeld beim Lindachstadion nach den aktuellen Plänen gebaut werden.

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tobias Flegel

Weilheim. Die Entscheidung packt ein sportliches Rundum-Sorglos-Paket endgültig in trockene Tücher. Halle und Kunstrasenspielfeld erweitern die Kapazitäten für den Weilheimer Schul- und Vereinssport deutlich, sodass die Stadt für die Zukunft gerüstet ist. Die Bauarbeiten sollen in der zweiten Augusthälfte beginnen. Der genaue Start hängt aber von der Steuerschätzung ab, die die Verwaltung in den nächsten Tagen erwartet.

Der verantwortliche Architekt Jochen Wilfert und seine Kollegen haben auf Anraten der Sozialen Bürgervereinigung die Baupläne für die Halle leicht geändert. Den Eingang des Gebäudes schützt nun ein gläsernes Vordach, das wartende Sportler und Besucher vor Regenschauern bewahren soll.

Handfeste Hilfestellung des Landes macht den Bau beider Projekte möglich. Für die rund 3,9 Millionen teure Halle erhält Weilheim einen Zuschuss von 661 000 Euro aus dem Sportstättenförderprogramm. Das ist der höchste Betrag, den das Land in diesem Jahr für ein Projekt in Baden-Württemberg ausgibt.

Damit nicht genug: Aus dem Konjunkturtopf für Infrastrukturmaßnahmen fließen 98 000 Euro in die Stadt unter der Limburg. Das Geld will Weilheim für den Bau des Allwetter-Spielfelds hinter dem Lindachstadion verwenden, das rund 800 000 Euro kostet. Beide Bescheide hat Regierungspräsident Johannes Schmalzl Bürgermeister Johannes Züfle vergangenen Freitag überbracht.