Lokales

Günstige GfK-Rohre

RICHARD UMSTADT

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BISSINGEN War die Erweiterung des Regenüberlaufbeckens vor der Kläranlage Ochsenwang ursprünglich als reines Betonbauwerk vorgesehen, so stellte die Göppinger Firma Leonhard Weiss eine neue, preisgünstigere Lösung vor. Anstelle von schweren Betonrohren will die Firma Glasfaser verstärkte Kunststoffrohre einsetzen. Dadurch können die Kosten von 66 432,97 Euro auf 64 400,46 Euro gesenkt werden. Die GfK-Rohre sind hochwertiger und gegenüber Betonrohren um zwei Drittel leichter. Dadurch reduzieren sich die Transportkosten und die Kosten des Einbaus. Der Gemeinderat folgte der Empfehlung des Bauausschusses und befürwortete einhellig die Verwendung der günstigeren GfK-Rohre.

Reparaturarbeiten in verschiedenen Straßen des Ortsgebiets vergab das Ratsgremium zum Angebotspreis von 24 088,59 Euro an die Firma Waggershauser. Im Wesentlichen handelt es sich bei den Straßeninstandsetzungsarbeiten um das Richten abgesunkener beziehungsweise überstehender Kanal- und Wasserleitungsschächte sowie vereinzelt abgesunkene Straßeneinläufe und deformierte Randsteine. Der Gemeinderat hatte zuvor die Kosten für die Instandsetzungsarbeiten auf 25 000 Euro gedeckelt.

Die Vergabe der Hochwasserschutzmaßnahme an der Ochsenwanger Steige wurde zurückgestellt. Dort war eine Dole vorgesehen, die die Steige unterhalb des Biotops Rohrwiesen hätte queren sollen, um das Wasser nach Osten beziehungsweise Norden abzuleiten. Der Bauausschuss empfahl dem Gremium jedoch, die Maßnahme auch die Einleitung in den Sörbach vollständig zu planen und sie wasserrechtlich genehmigen zu lassen.

Die Bürgervertreter schlossen sich der Meinung des Ausschusses an. Sie wollen die Arbeiten erst dann vergeben, wenn von der Wasserrechtsbehörde im Landratsamt grünes Licht signalisiert wird. Freilich dürfte bis dahin die Ochsenwanger Steige saniert sein und die Straße müsste zur Verdolung erneut aufgerissen werden.

Zur Kenntnis nahm der Gemeinderat die Abrechnungen der neuen Wasserleitungen in der Fabrikstraße mit 127 628 Euro, vom Hochbehälter Bühl zu den Heidäcker-Höfen mit 84 309 Euro und vom Hochbehälter Greuth zur Ziegelhütte und zum Randeck mit 45 405 Euro.