Lokales

"Haben großen Zuspruch"

Der im Spätherbst in Dettingen gegründete Verein "Forum Altern" hat seit einigen Tagen sein eigenes Domizil: In der Kirchheimer Straße 102 konnten die renovierten Vereinsräume bezogen werden. Für ein Jahr ist die Anlaufstelle für Senioren auf 120 Quadratmetern finanziell bereits abgesichert.

MANFRED GAISER

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"Es ist der zuversichtliche Aufbruch in eine ungewisse Zukunft", meinte bei der Gründungsversammlung der Vorsitzende Rudi Dölfel. Doch das Wagnis, mit dem Verein das Fundament für die organisierte Arbeit mit Senioren initiiert zu haben, scheint sich nicht abzuzeichnen. Denn das "Forum Altern" und dessen Angebot wird unter der Teck angenommen und daher ständig ausgebaut. 76 Gründungsmitglieder hoben den Verein nach "langen Geburtswehen" aus der Taufe. Heute sind über 200 zu verzeichnen. Und just ein Gemeinderat, der SPD-Mann Dietmar Vogt, konnte bei der Einweihung der Räumlichkeiten als 200. Mitstreiter gezählt werden.

Eine so große, ebenerdige Fläche anzumieten das war den Verantwortlichen klar birgt allemal ein gewisses Risiko. Nachdem aber die Finanzierung für die ersten zwölf Monate gewährleistet war und die Hauseigentümer "faire Konditionen, gerade bezüglich einer Kündigung", so Dölfel, eingeräumt hätten, sei das Projekt angepackt und realisiert worden.

Die Zukunft sieht offensichtlich viel versprechend aus. Schon bei der Eröffnung strömten die Gäste in Massen und demonstrierten die Verbundenheit mit dem Verein "Forum Altern". Das angebotene Programm wurde seit der Gründung erweitert und bietet nicht nur Gelegenheit zu Gesprächen und Hilfestellungen. Gezielte stundenweise Betreuung zu bestimmten Themen, gegenseitige Unterstützung bei Handarbeiten, gemeinsames Kochen und Essen, dazu gehört auch das Backen des Kuchens für das Wochenende oder einfach Unterhaltungsspiele. Die bisherigen Aktionen wie Einkaufshilfe, Fahrten zu Ärzte- und Ämterterminen oder Ausflüge in Kleingruppen werden auch weiter durchgeführt.

"Wir haben großen Zuspruch, das ist ein großer Erfolg" freute sich Gründungsmitglied Oskar Renke und sieht positiv in die Zukunft. Genau so wie Bürgermeister Rainer Haußmann und Pfarrer Wilfried Veeser. Deren Zusage: "Wir werden Wege finden".