Lokales

Hallenbad wichtiger Standortfaktor

Die Zukunft des Kirchheimer Hallenbades stand auf der Tagesordnung der jüngsten Sitzung des Arbeitskreises Kommunalpolitik der CDU Kirchheim - Dettingen.

KIRCHHEIM Der Vorsitzende des CDU-Arbeitskreises Kommunalpolitik, Thilo Rose, konnte zu der Sitzung neben der VfL-Vorsitzenden Doris Imrich und Werner Gonser als Vertreter der VfL-Schwimmabteilung auch den Wernauer CDU-Stadtverbandsvorsitzenden und Gemeinderat Joachim Ungethüm sowie Helmut Kapp, CDU-Fraktionsvorsitzenden im Kirchheimer Gemeinderat, begrüßen.

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Thilo Rose ging zunächst auf die sehr angespannte Finanzlage der Stadt ein, auf Grund derer der Neubau des mittlerweile über 40 Jahre alten Hallenbades einen finanziellen Kraftakt für die Stadt bedeutet. Einig waren sich alle Teilnehmer, dass die Einrichtung eines Hallenbades nicht nur eine städtische Pflichtaufgabe für den Schulsport, sondern auch einen wichtigen Standortfaktor für Kirchheim darstellt.

Apostolos Milionis wies auf die Bedeutung des Hallenbades für die Kirchheimer Vereine und die Bevölkerung, aber auch für das Pädagogische Seminar hin. Werner Gonser schlug vor, entgegen der aktuellen Planung, die den Neubau des Hallenbades auf der Fläche der heutigen Hutteninsel vorsieht, das Bad unmittelbar neben den Schwimmbecken des Freibades zu bauen. Diese Anregung stieß in der Runde auf ein positives Echo, da hierdurch Synergieeffekte hinsichtlich baulicher Einrichtungen und des Personaleinsatzes erzielt werden können.

Der Wernauer Gemeinderat Joachim Ungethüm gab zu Bedenken, dass der vorhergesehene Wellnessbereich wahrscheinlich nicht profitabel betrieben werden könne, da ein Neubau sehr hohe Kosten verursache. In Wernau sei nur deshalb ein Wellnessbereich an das Hallenbad angegliedert, da bereits bestehende bauliche Einrichtungen genutzt werden konnten.

Um den Abmangel aus dem Betrieb des Hallenbades für die Stadt zu verringern, erschien allen Teilnehmern eine deutliche Ausdehnung der Öffnungszeiten wichtig. Von Seiten der Vereinsvertreter wurde signalisiert, dass diese auch zu einem Verzicht auf einen Teil ihrer Exklusivzeiten bereit wären, um auch in den Abendstunden das Hallenbad für die Bevölkerung offen zu halten. Die Forderung von Helmut Kapp, das Bad durch regelmäßige Umbauten und Sanierungen für die Bevölkerung attraktiv zu halten, wurde einhellig begrüßt. Die Ergebnisse der Sitzung möchte die CDU-Fraktion in die bevorstehenden Beratungen im Gemeinderat einbringen.

pm