Lokales

Hallendächerunter der Lupe

KIRCHHEIM Seine Hallen hat Kirchheim "gut im Griff", zumindest was die Statik anbelangt: Hochbauamtsleiter Wolfgang Zimmer berichtet, dass derzeit die Tragkonstruktionen sämtlicher Sport- und Gerätehallen gründlich unter die Lupe genommen würden. "Der Sicherheitsmaßstab aller unserer Gebäude liegt uns sehr am Herzen", betont Bürgermeister Günter Riemer und verweist darauf, dass auch die Hausmeister aufgefordert wurden, jede Auffälligkeit umgehend zu melden.

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Eine Katastrophe, wie sie sich in Bad Reichenhall ereignet hat, sei am Fuße der Teck aus mehreren Gründen nicht zu erwarten. Zum einen basierten sämtliche Hallen auf Stahlkonstruktionen. Die einzige Ausnahme stelle die jüngste Halle dar, die Sporthalle am Ludwig-Uhland-Gymnasium. Hier handele es sich um eine Holzleimkonstruktion. Doch auch diese Halle wurde nach Angaben der Baufachleute auf Statik überprüft. Außergewöhnliche klimatische Bedingungen, wie etwa die Feuchtigkeit in einer Eislaufhalle, liegen ohnehin nicht vor. Zudem sorgt eine Lüftungsanlage für Abzug.

Extremen Anforderungen standhalten müssen naturgemäß Hallenbaddecken, die der Feuchtigkeit und dem Chlorgehalt in der Luft trotzen müssen. Aus diesem Grund wurde die Kirchheimer Hallenbaddecke, wie Zimmer erzählt, vor kurzem einer Überprüfung unterzogen. Der Senior unter den Hallenkonstruktionen ist die Stadionüberdachung. Sie wurde allerdings in den 90er-Jahren komplett saniert, sodass auch hier Sportfreunden nach Einschätzung der Fachleute keine Gefahr droht.

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