Lokales

Hausaufgaben erledigt

Immerhin: Hatte das Regierungspräsidium vor kurzem noch von einem besorgniserregenden Finanzverzehr im Kirchheimer Haushalt gesprochen, so beschränkte es sich heuer auf "Hinweise". "Die Stadt hat ihre Hausaufgaben erledigt", lautete das Resümee von Reiner Zlotnik, dem Leiter des Rechnungsprüfungsamtes.

IRENE STRIFLER

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KIRCHHEIM Der oberste Rechnungsprüfer im Rathaus informierte den Kirchheimer Gemeinderat turnusgemäß über die örtliche Prüfung der Jahresrechnung der Stadt Kirchheim für das Haushaltsjahr 2003. Zlotnik verwies darauf, dass die im Rahmen der Haushaltskonsolidierung gefassten Beschlüsse durchaus schon zahlenmäßig wirksam würden und auch die Erhöhung der Grundsteuer B Geld gebracht habe. Auf der Einnahmen-seite fielen vor allem die Grundstücksverkäufe ins Gewicht, deren Erlös hinter der erhofften Summe zurückblieb.

Im Ratsrund wurde der Bericht des Kassenprüfers zur Kenntnis genommen. Vereinzelt kamen Anregungen für künftiges Vorgehen. So riet CDU-Vertreter Elmar Müller zu "kritischem Blick" bei der Vergabe von Bauarbeiten. Anlass waren überplanmäßige Ausgaben in Höhe von über zehn Prozent.

Andreas Schwarz von den Grünen/Alternativen regte an, manche Informationen wie zum Beispiel den Deckungsgrad der kostenrechnenden Einrichtungen wie Bäder oder Bauhöfe im Internet zu veröffentlichen. Außerdem forderte er, zur Einnahmenverbesserung nochmal die Bestattungs- und Friedhofsgebühren unter die Lupe zu nehmen. Wie Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker betonte, soll dies ohnehin noch im laufenden Jahr geschehen.

Einstimmig wurde die Jahresrechnung 2003 festgestellt.