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Heimsieg erste Spielerpflicht

"Basti" is back: Frickenhausens Nationalspieler Bastian Steger gibt am Samstag gegen den SV Werder Bremen nach wochenlanger Verletzungspause sein Heimspiel-Comeback. Nicht nur deshalb gilt der Tabellenzweite der Tischtennis-Bundesliga gegen den SV Werder Bremen als klarer Favorit.

MIKE RENNERS

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FRICKENHAUSEN Nach der Pleite gegen Fulda in eigener Halle (2:6) gab es zuletzt in Plüderhausen den erhofften Derby-Sieg (6:3) die Formkurve steigt wieder beim TTC Frickenhausen. Zwei Punkte im Heimspiel gegen den SV Bremen am Samstag in der Sporthalle auf dem Berg (ab 18 Uhr) sind deshalb fest eingeplant.

Anders als die Kollegen der Fußballabteilung haben die Tischtennisspieler des SV Werder Bremen mit dem Titelrennen in dieser Saison überhaupt nichts zu tun: Der Neuling ist Tabellensiebter (10:16). Auffallend: In den 13 Spielen gab es entweder eine Niederlage (8) oder einen Sieg (5) der SVW ist die einzige Bundesliga-Mannschaft ohne Unentschieden.

Als herausragenden Erfolg hat die Mannschaft bislang das Erreichen des DTTB-Pokalfinales zu verzeichnen. Dort unterlag sie Überflieger Borussia Düsseldorf. Derzeit scheint dieses Team aber gefestigt zu sein: Gegen Fulda gab es ein 6:2. Ein Signal für die Frickenhausener, diesen Gegner nicht zu unterschätzen.

Im vorderen Bremer Paarkreuz spielen der Niederländer Trinko Keen und der Japaner Seiya Kishikawa. Beide haben eine recht ausgeglichene Einzelbilanz. Als Doppel gehören beide zu den Besten der Liga. Keen konnte in dieser Saison bereits die Topspieler Lucjan Blaszczyk und Adrian Crisan schlagen. Und Kishikawa glänzte im Hinspiel in Bremen, als er Ma Wenge und Bastian Steger schlug. Nutzte aber nichts: Der TTC gewann damals mit 6:3. Im hinteren Paarkreuz spielen Lars Hielscher und der Rumäne Constantin Cioti, der vermeintliche Schwachpunkt der Mannschaft deshalb, weil er erst vier Spiele in dieser Saison gewann.

In Fricklenhausen ist man derweil froh über die Rückkehr von Bastian Steger, der nach wochenlanger Verletzungspause erstmals wieder ein Heimspiel bestreitet. Gegen Plüderhausen steuerte Steger bereits zwei Punkte zum Sieg bei. Auch Bojan Tokic und Patrick Baum sind im Moment gut in Form.

Die Chance auf zwei Punkte und die damit verbundene "Höhenluft" im Tabellenoberhaus scheint für den TTC nicht schlecht. "Wenn wir Bremen schlagen, stehen wir ganz gut da", sagt Manager Christoph Reuhl. Ein Anflug von Untertreibung tatsächlich ist das Team von Trainer Qiu im Moment auf dem besten Weg, den zweiten Platz hinter Borussia Düsseldorf zu festigen.