Lokales

Historische Spardosen aus drei Jahrtausenden

Sammeln ist eine Leidenschaft, Geld sammeln eine ganz besondere. Und wer sich wie die Sparkassen von Berufs wegen mit Gelddingen beschäftigt, kommt schnell auf den Gedanken, die dafür passenden Behälter zu sammeln.

KIRCHHEIM Anlässlich des Weltspartags zeigt die Kreissparkasse in Kirchheim deshalb vom 25. bis 29. Oktober eine ungewöhnliche Schau von Spardosen aus drei Jahrtausenden. So vielfältig die Farben und Formen der etwa vierzig Exponate sind, so unterschiedlich sind die Materialien, aus denen die historischen Geldbehälter gefertigt sind zum Beispiel Holz, Metall oder Kunststoff.

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Die Spardosen stammen aus der ganzen Welt: Sammelbüchsen aus Japan, Niederlande, USA, Frankreich oder Indien sind ein Indiz dafür, wie bekannt und beliebt das Sparen nicht nur hier zu Lande ist. Dennoch kommt der überwiegende Teil der Ausstellungsstücke aus Deutschland.

Die Ausstellungsmacher haben einen Schwerpunkt auf Spardosen aus dem 19. Jahrhundert gelegt und dabei bewusst kleinere Objekte ausgewählt, die in eine Hand passen. Die Vielfalt der Motive reicht von der kobaltblauen Dose über die Berliner Börse, von der Strandkasse bis zum Stepptanzschuh, von der Turmwindmühle bis zur Landsknechtstrommel.

Das Fruchtbarkeit, Wohlstand und Glück verkörpernde Sparschwein darf bei dieser Schau natürlich auch nicht fehlen. Darüber hinaus kann jede der ausgestellten Spardosen ihre eigenen Geld-Geschichten erzählen. Sämtliche Spargefäße stammen aus der Sammlung des Deutschen Sparkassen Verlags, die sich inzwischen auf rund 2000 Sammlerstücke beläuft.

Die Ausstellung "Spardosen aus drei Jahrtausenden" in der Kundenhalle der Kreissparkasse in Kirchheim, Alleenstraße 160, wird am Montag, 25. Oktober, um 9 Uhr eröffnet. Die Schau ist bis einschließlich Freitag, 29. Oktober, zu sehen. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr, Donnerstag bis 18 Uhr.

pm