Lokales

Hochbetriebim Hessischen

Von der Stirne heiß, rinnen muss der Schweiß das Zitat aus Schillers Glocke könnte für die Oberligakicker des VfL Kirchheim derzeit passender kaum sein: Im Trainingslager an der Sportschule Grünberg holt sich das Team den Feinschliff für den anstehenden Abstiegskampf, der mit dem Gastspiel beim FC Nöttingen übernächstes Wochenende wieder beginnt.

GRÜNBERG Der siebentägige Trip ins Hessische bedeutet für die VfL-Fußballabteilung das längste auswärtige Trainingslager überhaupt. Allerdings spielte das Wetter am Anfang noch nicht ganz mit. Doch die leichte Schneedecke hat sich mittlerweile aufgelöst und die Temperaturen sind gestiegen, sodass die Trainingsbedingungen nahezu optimal sind. Insgesamt wird an der Spritzigkeit und am spielerischen Feinschliff gearbeitet, nachdem die Grundlagenausdauer bereits vorhanden ist.

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Hochbetrieb herrscht außer für das Trainergespann Rentschler/Hofberger auch für die anderen Funktionäre vor Ort. Frank Nagel führt das separate Torspielertraining durch, der sportliche Leiter Norbert Krumm führt wichtige Gespräche und regelt das Organisatorische und Physiotherapeut Hartmut Munderich hat alle Hände voll zu tun. Durch die Belastungen kann er bei kleinen und größeren Wehwehchen sofort eingreifen. Besonders intensiv pflegen musste er die angeschlagenen Benny Dihl (Oberschenkelblessur), Nicola Spina (Zehenprellung) und Emrah Polat (Oberschenkelrückseite), die aber seit Dienstag wieder in den Trainingsbetrieb eingreifen können.

Die Mission Klassenerhalt: Der VfL scheint sie angesichts dieser Akribie konsequent wie nie zu verfolgen.

wr