Lokales

Holzofenbrot und Mineralwasser halfen

Am Samstag stellten 31 Mostbesitzer in der Gemeindehalle in Hepsisau 40 Proben zur Bewertung.

WEILHEIM Das Prüferteam stellten: Bürgermeister Hermann Bauer, Rudolf Thaler, 1. Vorsitzender des Obst und Gartenbauvereins Bissingen, Willy Graf, Küfermeister und ehemaliger Mostereibetreiber aus Weilheim und Kurt Hepperle, Vorsitzender der Obst- und Kleinbrenner des Bezirks und Mostereibetreiber aus Neidlingen. Die vorgestellten Moste wurden auf Klarheit und Geschmack bewertet. Die Tester brauchten einen guten Gaumen, der zwischendurch mit Holzofenbrot und Mineralwasser neutralisiert wurde, um den verschiedenen Mosten aus Äpfeln und Birnen die richtige Punktzahl zu geben.

Anzeige

Den ersten Platz belegte nach eingehender Prüfung aller vorgestellten Moste schließlich Hans-Peter Sindlinger mit 89 von 100 möglichen Punkten. Gottlob Hummel und Karl Stoll erzielten 87 Punkte. Die drei Bestplatzierten bekamen ein Mostglas mit Gravur, eine Urkunde und einen Warengutschein, der bei der WLZ in Neidlingen eingelöst werden kann. Der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, Walter Schumann, freute sich, dass unter den vielen Gästen auch der neue Ortsvorsteher Hartmut Hummel mit seiner Familie anwesend war und bedankte sich bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Mostgeschichten und Anekdoten vorgetragen von Bürgermeister Bauer und dem Vorsitzenden Walter Schumann bereicherten den feucht-fröhlichen Abend in der Hepsisauer Gemeindehalle.

pm