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IAAF: Fehlstartregel wird verschärft

KIRCHHEIM Der internationale Leichtathletikverband (IAAF) hat für die Saison 2006 neben vielen Satzungsänderungen auch einige Regeländerungen beschlossen, die für die Veranstaltungen des Kreises Auswirkungen haben.

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Fehlstart: Beim Einsatz eines Fehlstartkontrollgeräts ist dieses ausschließlich für die Beurteilung eines Fehlstarts maßgebend. Der Starter darf hier nicht manuell eingreifen. Ein Einspruch gegen einen nicht zurückgeschossenen Fehlstart kann nur eingelegt werden, wenn ein elektronisches Fehlstartgerät vorhanden ist. Gegen persönliche Entscheidungen des Starters kann kein Einspruch mehr eingelegt werden.

Altersklassen: Die bereits auf nationaler Ebene ab 30 Jahren beginnenden Altersklassen werden nun auch international statt bisher ab 40 Jahren ab 35 Jahren eingeführt.

Trikot: Auf Vorder- und Rückseite der Trikots muss die gleiche Farbe vorhanden sein.

Zeitmessverfahren: Neben der Handzeitnahme wird die vollelektrische und die Transponder-Zeitnahme anerkannt. Beim Transpondersystem werden jedoch die Zeiten nicht als Rekorde anerkannt.

Disqualifikation: Die bisherige Regelung beim Hürdenlauf, dass ein Läufer disqualifiziert wird, wenn er eine Hürde mit der Hand oder dem Fuß umwirft, wird aufgehoben. Die bisher immer betonierten Kreise für Kugel und Diskus können jetzt auch asphaltiert oder aus synthetischem Material hergestellt werden. Kein Fehlversuch beim Diskus/Hammerwurf ist es, wenn das Gerät im Netz oder Pfosten anschlägt, danach aber korrekt im Sektor landet.

pk