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Ideen der Schüler kennen lernen

Am kommenden Samstag, 1. Juli, zwischen 10 und 15.30 Uhr, laden die beiden beruflichen Schulen in Kirchheim unter Teck, die Max-Eyth-Schule und die Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule im Rahmen ihres 200-jährigen Jubiläums zu einem Tag der offenen Tür ein.

KIRCHHEIM Die Besucher können sich über die neuen Technologien und Unterrichtsmethoden informieren und sich von der zukunftsorientierten Ausrichtung des Berufsschulwesens überzeugen lassen.

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Außerdem werden viele Hinweise gegeben. So werden unter anderem Berufsbilder vorgestellt und Projektarbeiten ausgestellt. Besucher erhalten dabei die Gelegenheit, die Ideen der Schüler kennen zu lernen. Manche gewannen beim Wettbewerb der Landesstiftung Baden-Württemberg sogar einen Preis. Auch dieses dokumentiert, dass im beruflichen Schulwesen wertvolle Arbeit geleistet wird.

Speziell die beruflichen Schulen in Kirchheim unter Teck können auf eine über 200-jährige Entwicklungsgeschichte zurückblicken. Tradition verpflichtet, und so hat sich bis heute eine zukunftsorientierte gewerbliche und kaufmännische Berufs- und Fachschule herausgebildet, für die die Qualität des Unterrichts, und daher der Ausbildung, an vorderster Stelle steht.

An der Max-Eyth-Schule werden zurzeit etwa 1500 Schülerinnen und Schüler in sechs verschiedenen Schularten unterrichtet. Hier sind zum einen der Teilzeitbereich in Dualer Ausbildung mit Schwerpunkt Metalltechnik und Elektrotechnik, aber auch die zukunftsorientierten Berufe wie Fachinformatiker und Mechatroniker zu nennen, die neben den traditionellen Berufsbildern wie Feinwerkmechaniker oder Elektroniker für Gebäude- und Installationstechnik zur Geltung kommen.

Aus ganz Baden-Württemberg kommen Schüler nach Kirchheim, um sich als Mechaniker für Land- und Baumaschinen oder als Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik ausbilden zu lassen. Im Vollzeitbereich erstreckt sich die schulische Ausbildung vom Berufsvorbereitungsjahr über die Fachschulen, die Berufskollegs bis hin zum Technischen Gymnasium.

Über 200 Schülerinnen und Schüler besuchen die beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen der Fachschulen für Meister und Techniker. Die Max-Eyth-Schule kann sich somit mit Recht als die größte Technikerschule im Landkreis Esslingen bezeichnen.

Eine erfolgreiche Ausbildung bedingt einen großen Einsatz an Ressourcen. So werden die Schüler der Max-Eyth-Schule von über 80 erfahrenen Kollegen betreut. Auch Innovationen auf dem Gebiet der Technik, der Naturwissenschaft und der Geisteswissenschaft wird Rechnung getragen.

Von Seiten der Max-Eyth-Schule können am Tag der offenen Tür Vorführungen über Naturphänomene, chemische Kabinettstücke, ein Roboterwettbewerb, CNC-Fräsen von Schachfiguren und viele andere Dinge mehr besucht werden.

Die Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule wird derzeit von 1000 Schülerinnen und Schülern besucht. Sie werden von 75 Lehrkräften innerhalb von fünf Schularten unterrichtet. In der Kaufmännischen Berufsschule werden Auszubildende in zahlreichen Berufen unterrichtet. Die Arbeit in der kaufmännischen Berufsschule ist geprägt von einer sehr guten Zusammenarbeit mit den Betrieben und der Industrie- und Handelskammer als zuständiger Stelle sowie der Kfz-Innung.

Beim Tag der offenen Tür werden zahlreiche Ausbildungsbetriebe ihre Unternehmen präsentieren, in einer Modenschau und einem Autosalon werden neueste Produkte der jeweiligen Branche vorgestellt.

Das Wirtschaftsgymnasium beteiligt sich seit vergangenem Schuljahr an den Schulversuchen "Informations-Management" und "Global Studies". Lehrer und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums nehmen mit viel Erfolg nun schon im sechsten Jahr hintereinander an Comenius-Projekten der EU teil. Ein ständiger Schüleraustausch besteht mit dem Gymnasium IES Emilio Prados in Malaga, Spanien, und mit dem Gymnasium in Sandviken, Schweden. Über diese Projekte kann man am Tag der offenen Tür einiges erfahren.

Dies gilt auch für die Übungsfirma, die seit drei Schuljahren am Berufskolleg existiert. Hier setzen die Schüler theoretisch vermittelte Kenntnisse in Abläufen und Situationen praktisch um. Partnerfirmen sind die Kirchheimer Unternehmen "Möbel-König" und "Modellbau Graupner".

Als weitere Highlights sind eine Lyrikwerkstatt, die Präsentation der Schülerzeitung "Carpe diem", eine Ausstellung zu Max Eyth und Jakob Friedrich Schöllkopf in der Schulbibliothek, "Regiopolis" ein virtueller Spaziergang durch die Weltreligionen, die Beiträge der Schule zum Wettbewerb des hiesigen BDS und der Landesstiftung Baden-Württemberg und anderes mehr vorgesehen.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt, dazu spielen "The Buffs" auf Schüler der Schulband der Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule.

pm