Lokales

In das Jahr 3000 "entführt"

Jüngst fand in der vollbesetzten Limburghalle die Winterunterhaltung der Stadtkapelle Weilheim statt.

WEILHEIM Die neu gegründete Jugendkapelle unter der Leitung von Joachim Parylak eröffnete den Abend mit dem Stück "Eröffnungsmusik." Mit den anschließenden Stücken "Catigas Espania", "Brookside Ouvertüre", "Cant help falling in Love" und dem "Farmhouse Rock", spielte sich die Jugend in die Herzen der Zuhörer. Als Dank und Anerkennung für ihre Arbeit, überreichte Vorsitzender Joachim Kamin dem Dirigenten und dem Jugendleiter Benjamin Kemmler ein Präsent.

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Danach begrüßte das Stammorchester, ebenfalls unter der Leitung von Joachim Parylak, die Gäste mit dem Marsch "The Bandwagon". Interessantes und Wissenswertes zu jedem Stück erfuhr das Publikum von Renate Hein-Linsenmayer, die gekonnt durch das Programm führte. Mit dem anspruchsvollen Stück "Lord of seven Seas" entführte die Stadtkapelle die Zuhörer musikalisch in die Zukunft. Die Handlung des Stücks spielt im Jahr 3000. Da wird die Raumfahrt die Verbindung von der Erde zu den Planeten bestimmen. Nur ein einziges, riesiges Raumschiff, das gleichermaßen über und unter Wasser navigieren kann, überwacht die Ozeane. Dieses Schiff ist die "Lord of seven Seas". Es folgte das bekannte Stück "Beauty and the Beast". Erzählt wird die fantastische Liebesgeschichte zwischen der schönen Belle und einem in ein Biest verwandelten Prinzen. In diesem Stück sind kleine Solis eingebettet, die wundervoll vorgetragen wurden. Am Flügelhorn Kai Volz, an der Trompete Alexander Kuck und mit dem Saxofon Vanessa Kamin.

Die Verbandsehrungen wurden vom Präsidiumsmitglied des Kreisverbandes der Blasmusik Esslingen, Georg Frank, durchgeführt. Geehrt wurden für 30 Jahre aktives Musizieren Herbert Doll, Thomas Moll und Rolf Linsenmayer. Sie erhielten die goldene Verbandsnadel. Aus der Hand des Vorsitzenden Kamin gab es dann auch noch die Vereinsnadel in Gold. Auch passive Mitglieder wurden geehrt. Dies waren für 30 Jahre Werner Besemer, 40 Jahre Kurt Bög und 50 Jahre Wilhelm Schwarz. Für die geehrten spielte die Stadtkapelle den "Castaldo Marsch".

Mit "The St. Louis Blues" folgte ein typisches Stück im Stil von New Orleans. Erst gab es einen langsamen Bluesteil und danach der unvergessliche Dixieland. Die Soloteile spielten Jürgen Roller (Posaune) und Alexander Kuck (Trompete). Mit vier weiteren gut vorgetragenen Stücken endete das Programm der Stadtkapelle. Der nicht endende Applaus forderte die Musiker zu einer Zugabe heraus, die mit "New York New York" auch gerne gegeben wurde.

Nach einer Umbaupause folgte mit Willis Blasmusik die traditionelle Böhmische und Mährische Volksmusik. So erlebten die Zuhörer einen gemütlichen Abschluss.

jk